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26 Meter hoher Christbaum ziert Bagdad

Ein muslimischer Geschäftsmann hat für 24'000 Dollar einen künstlichen Weihnachtsbaum errichten lassen: Als Symbol der Verbundenheit mit den Christen.

Zeichen der Solidarität mit Christen: Ein 26 Meter hoher Weihnachtsbaum steht in einem Vergnügungspark in Bagdad.
Zeichen der Solidarität mit Christen: Ein 26 Meter hoher Weihnachtsbaum steht in einem Vergnügungspark in Bagdad.
Keystone
Ein muslimischer Geschäftsmann wollte damit die Feiertage gemeinsam «mit den christlichen Brüdern» begehen und den Irakern helfen, ihre Qualen zu vergessen.
Ein muslimischer Geschäftsmann wollte damit die Feiertage gemeinsam «mit den christlichen Brüdern» begehen und den Irakern helfen, ihre Qualen zu vergessen.
Keystone
Seit der US-geführten Invasion im Irak ist die christliche Gemeinde stetig kleiner geworden. Wiederholt gerieten Christen ins Visier islamistischer Extremisten, etliche flohen ins Ausland.
Seit der US-geführten Invasion im Irak ist die christliche Gemeinde stetig kleiner geworden. Wiederholt gerieten Christen ins Visier islamistischer Extremisten, etliche flohen ins Ausland.
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Als Zeichen der Solidarität mit Christen hat ein muslimischer Geschäftsmann in Bagdad den höchsten Christbaum der irakischen Hauptstadt aufgestellt.

Der 26 Meter hohe künstliche Baum wurde in einem Vergnügungspark errichtet. Seine Initiative diene dazu, die Feiertage gemeinsam «mit unseren christlichen Brüdern» zu begehen und den Irakern zu helfen, ihre Qualen zu vergessen, «besonders den Krieg in Mossul», sagte Yassir Saad der Nachrichtenagentur AP am Donnerstag. Das Projekt lasse er sich etwa 24'000 Dollar (22'500 Euro) kosten, sagte er.

Seit der US-geführten Invasion im Irak ist die christliche Gemeinde dort stetig kleiner geworden. Wiederholt gerieten Christen ins Visier islamistischer Extremisten, etliche flohen ins Ausland.

SDA/kat

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