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25-Jähriger erschiesst Schwiegervater – zwei Frauen schwer verletzt

In einer Wohnung an der Felsplattenstrasse in Basel kam es gestern Nachmittag zu einem blutigen Familiendrama. Ein 25-jähriger Mann zog eine Waffe und schoss um sich. Die Folgen: Ein Toter, zwei Verletzte.

Die Tat ereignete sich an der Felsplattenstrasse: Die Polizei am Tatort. (9. Dezember 2012)
Die Tat ereignete sich an der Felsplattenstrasse: Die Polizei am Tatort. (9. Dezember 2012)
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Gestern Nachmittag um 13 Uhr ereignete sich an der Felsplattenstrasse im Basler Iselinquartier ein Familiendrama. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass sich der Täter – ein 25-jähriger Türke – Zugang zur Wohnung seiner Ehefrau verschaffte. Bei der getrennt von ihm lebenden Frau waren deren Eltern zu Besuch zu dieser Zeit.

In der Wohnung sei es kurz danach zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen. «Wir erhielten Anrufe von Nachbarn, die einen heftigen Streit meldeten – dann fielen noch während einem der Telefonate Schüsse», sagt Kriminalkommissär René Gesell. Die sofort angerückte Polizei konnte den Mann im Freien auf einem Bordstein sitzend festnehmen. «Er hat mehr oder weniger kooperiert. Zum Glück fielen keine weiteren Schüsse», so Gsell zur Verhaftung. Denn kurz bevor die Polizei vor Ort war, habe der Mann mit der sich illegal in seinem Besitz befindenden Handfeuerwaffe vor dem Haus noch mehrere Male in die Luft geschossen.

Schussverletzungen

In der Wohnung zeigte sich den Polizisten ein chaotisches Bild. Sie fanden den 60-jährigen Schwiegervater mit mehreren Treffern niedergeschossen und leblos auf. Die 31-jährige Ehefrau und die 58-jährige Schwiegermutter wiesen beide ebenfalls Schusswunden auf – allerdings keine tödlichen. Die beiden Frauen mussten aber ins Spital eingeliefert werden. Eine der Frauen habe eine Schusswunde am Bein erlitten.

Der genaue Tathergang und die Gründe der Auseinandersetzung seien noch nicht klar und Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei sucht Zeugen.

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