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«204 Stunden Fiesta»

Mit einem Brunnenspringen hat das Traditionsfest in der spanischen Stadt Pamplona begonnen. Am Mittwoch folgt die Stierhatz.

Rennen ums Leben: Ein Teilnehmer wird von einem Stier umgehauen.
Rennen ums Leben: Ein Teilnehmer wird von einem Stier umgehauen.
Keystone
Um die Kurve: Unzählige Schaulustige beobachten die Stierhatz.
Um die Kurve: Unzählige Schaulustige beobachten die Stierhatz.
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Das Hauptspektakel: Am Mittwoch beginnt die Stierhatz durch die Gassen bis zur Stierkampfarena. Eine Aufnahme von 2009.
Das Hauptspektakel: Am Mittwoch beginnt die Stierhatz durch die Gassen bis zur Stierkampfarena. Eine Aufnahme von 2009.
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Pamplonas Stierhatz startet wieder: Der Abschuss einer Rakete vom Rathausbalkon leitete am Dienstag nach altem Brauch das Fest zu Ehren des Schutzheiligen San Fermín ein, das für seine umstrittenen Stierrennen weltbekannt ist.

Das Spektakel in der nordspanischen Stadt war durch Ernest Hemingways Roman «Fiesta» (1926) berühmt geworden. Jedes Jahr werden hunderte Teilnehmer verletzt. Seit 1924 kamen 15 Läufer ums Leben, zuletzt 2009 ein 27-jähriger Spanier.

Zehntausende weiss-rot gekleidete Menschen kamen am Dienstag zum Auftakt der bis zum 14. Juli dauernden Feierlichkeiten im Zentrum Pamplonas zusammen. Jubel brach aus, als am Mittag der Schlachtruf «Viva San Fermín, gora San Fermín!» (Es lebe der Heilige San Fermín) auf Spanisch und Baskisch ertönte.

Stierhatz ab Mittwoch

Zu den «204 Stunden Fiesta nonstop» werden bis zu eine Million Besucher aus aller Welt erwartet. Das ist das Fünffache der Einwohnerzahl Pamplonas. Bei der Stierhatz (»encierro») werden vom Mittwoch an jeden Morgen sechs Kampfstiere durch die Gassen der Altstadt bis in die Arena getrieben, wo sie abends von den Toreros getötet werden. Hunderte junge Männer, die «mozos», rennen auf der 825 Meter langen Strecke vor den Tieren her. Tierschutzorganisationen kritisieren das Spektakel scharf.

Zu den Feierlichkeiten gehört auch ein umfangreiches Kulturprogramm mit Konzerten, Umzügen, Theater und Ausstellungen. Pamplona lässt sich das Fest fast drei Millionen Euro kosten - und rechnet mit Einnahmen von 74 Millionen Euro.

SDA/jak

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