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19-Jähriger ist der Todesschütze von Florida

Beim Amokläufer von der Schule in Parkland, Florida, handelt es sich um den ehemaligen Schüler Nikolas Cruz, wie der Sheriff bestätigt.

Die Staatsanwaltschaft strebt für Nikolas Cruz die Höchststrafe an.
Die Staatsanwaltschaft strebt für Nikolas Cruz die Höchststrafe an.
Mike Stocker/AP, Keystone
Tag zur «Orientierung»: Mehrere Schülerinnern kehren mit Blumen an die High School in Parkland zurück. (25. Februar 2018)
Tag zur «Orientierung»: Mehrere Schülerinnern kehren mit Blumen an die High School in Parkland zurück. (25. Februar 2018)
Joe Raedle/Getty Images, AFP
Hier wird der mutmassliche Todesschütze von der Polizei abgeführt.
Hier wird der mutmassliche Todesschütze von der Polizei abgeführt.
Keystone
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Bei der Schiesserei an einer Schule im US-Bundesstaat Florida sind mindestens 17 Personen getötet worden. Ein 19-jähriger ehemaliger Schüler habe mit einer halbautomatischen Waffe das Feuer eröffnet, sagte der zuständige Sheriff, Scott Israel, am Mittwoch in Parkland. Er bestätigte auf Twitter den Namen: Nikolas Cruz.

Der Sheriff sprach von einem «Bild des Grauens». Der Tatverdächtige sei aus disziplinarischen Gründen der Schule verwiesen worden. Die Sicherheitsbehörden hätten bereits damit begonnen, seine Websites und Beiträge in sozialen Netzwerken zu untersuchen. Dabei gebe es einige «sehr, sehr beunruhigende» Beiträge. Der mutmassliche Täter sei nach der Tat in der nahegelegenen Stadt Coral Springs ohne weitere Zwischenfälle festgenommen worden und werde wegen leichter Verletzungen in einem Spital behandelt.

Kein Unbekannter

129 Lehrer unterrichten an der Schule mehr als 3000 Schülerinnen und Schüler – von der 9. bis zur 12. Jahrgangsstufe. Der Schütze gehörte nicht mehr zu ihnen – er war schon zuvor wegen Disziplinlosigkeiten von der Schule geflogen, wie Sheriff Scott Israel am Mittwoch berichtete. Ob dieser Ausschluss ein Motiv für die Tat war, müssen erst die Vernehmungen ergeben. Ein Lehrer hatte zuvor Medienvertretern gesagt, der Junge sei als Sicherheitsrisiko angesehen worden und habe schon vor seiner Entlassung das Gelände nicht mit einem Rucksack betreten dürfen.

Der Täter habe grosse Mengen Munition bei sich gehabt. Nach Medienberichten benutzte er eine halbautomatische Waffe des Typs AR-15 - oder einen Nachbau dieses Modells. Diese Waffe wurde auch bei anderen Aufsehen erregenden Bluttaten benutzt, etwa im vergangenen Jahr in Las Vegas, als bei einem Massaker 59 Menschen starben.

SDA/chk

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