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14 Kilometer Stau vor dem Gotthard – Rauch im Monte Ceneri

Wer mit dem Auto in den Süden wollte, braucht Geduld: Zwischen Erstfeld und Göschenen betrug die Wartezeit zwei Stunden. Der Monte-Ceneri-Tunnel musste zwischenzeitlich gesperrt werden.

Nadelöhr: Am Gotthard geht es nur schleppend voran. (Archivbild)
Nadelöhr: Am Gotthard geht es nur schleppend voran. (Archivbild)
Keystone

Eine Panne eines Reisebusses führte am Samstagmittag zu einer halbstündigen Schliessung des Monte-Ceneri-Tunnels. Grund war die starke Rauchentwicklung, wie die Tessiner Kantonspolizei mitteilte.

Zu dem Zwischenfall kam es am Samstag gegen 12.45 Uhr. Der Chauffeur des Richtung Süden fahrenden Reisecars mit Tessiner Kennzeichen hatte bei der Tunneldurchfahrt die starke Rauchentwicklung festgestellt. Er hielt das Fahrzeug beim Tunnelausgang auf dem Pannenstreifen an.

Im Tunnel hatte sich jedoch dichter Rauch ausgebreitet. Die Polizei schloss den Tunnel deshalb für rund eine halbe Stunde. Wegen des dichten Verkehrs auf der Autobahn A2 kam es in der Folge zu Behinderungen.

Zusätzliche Autozüge am Simplon

Auch vor dem Gotthard brauchen Autofahrer Geduld. Am späten Samstagmorgen staute sich der Verkehr zwischen Erstfeld und Göschenen auf einer Länge von 14 Kilometern. Die Wartezeit beträgt bis zu zwei Stunden, wie der TCS auf seiner Webseite schreibt.

Die nächste Geduldsprobe erwartet die südwärts Reisenden im Tessin bei der Ausreise nach Italien. Zwischen Mendrisio und der Zollstation Chiasso-Brogeda stauen sich die Autos auf einer Länge von fünf Kilometern.

Die SBB setzt am Autoverlad Simplon an Pfingsten wie bereits am Auffahrtwochenende zusätzliche Züge ein. Sie rät den Reisenden aber, den Autoverlad während den Randzeiten früh am Morgen oder spät am Abend zu benutzen.

Zwei Verletzte bei Unfall in Graubünden

Bei einem spektakulären Verkehrsunfall auf der Autostrasse A13 bei Zillis GR sind am Freitagabend zudem zwei Personen leicht verletzt worden. Zwei Fahrzeuge erlitten Totalschaden. Der mutmassliche Unfallverursacher beging Fahrerflucht.

Ein unbekannter Personenwagenlenker hatte kurz vor 20.30 Uhr auf der Höhe von Zillis in Fahrtrichtung Süden andere Autos überholt, wie die Bündner Kantonspolizei am Samstag mitteilte. Deshalb musste eine entgegenkommende Automobilistin brüsk ausweichen und verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug.

Das Fahrzeug geriet auf die Gegenfahrbahn, wo es mit einem entgegenkommenden Camper-Bus kollidierte. Dieser Bus wurde durch die Wucht der Kollision auf die Seite geworfen. Ein weiterer in Richtung Süden fahrender Autolenker kollidierte schliesslich mit einem verloren gegangenen Rad des Personenwagens der Autolenkerin.

Beim unbekannten Fahrzeug, dessen Lenker Fahrerflucht beging, handelt es sich um einen grünlichen, in Deutschland immatrikulierten Personenwagen Kombi mit Münchner Kennzeichen.

SDA/kpn/fko

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