Zum Hauptinhalt springen

Milde Strafe für Mutter, die sich am eigenen Sohn verging

Das Kreisgericht St. Gallen hat eine 47-jährige Frau wegen sexueller Handlungen mit einem Kind verurteilt.

Stefan Hohler, St. Gallen
Für sexuelle Handlungen zwischen 2012 und 2013 gibt es Beweismaterial: Gestellte Aufnahme einer Kinderhand auf einer Tischkante. Foto: Christof Schürpf (Keystone)
Für sexuelle Handlungen zwischen 2012 und 2013 gibt es Beweismaterial: Gestellte Aufnahme einer Kinderhand auf einer Tischkante. Foto: Christof Schürpf (Keystone)

Nur 22 Monate bedingt für eine Mutter, die über Jahre sexuelle Handlungen mit ihrem Sohn beging. Zwei Gründe waren für die Richter am St. Galler Kreisgericht ausschlaggebend für die milde Strafe: Einerseits kooperierte die im Januar 2015 verhaftete Deutsche – sie sass 40 Tage in U-Haft – mit den Behörden und machte reinen Tisch. Andererseits stand sie unter dem Einfluss eines indischen Sektengurus. Dieser hat die Frau im fast 20 Jahre dauernden und inzwischen abgebrochenen Kontakt stark beeinflusst.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen