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Viel Kritik, wenig Glamour

Die Filmfestspiele von Venedig gehen am Samstag zu Ende. Es gibt viele, die sind ganz froh darüber.

«Yuppi Du» läuft ausser Konkurrenz: Der italienische Schauspieler und Sänger Adriano Celentano vor der Aufführung seines neu überarbeiteten Films «Yuppi Du», der bereits 1975 zum ersten Mal im Kino lief.
«Yuppi Du» läuft ausser Konkurrenz: Der italienische Schauspieler und Sänger Adriano Celentano vor der Aufführung seines neu überarbeiteten Films «Yuppi Du», der bereits 1975 zum ersten Mal im Kino lief.
Keystone
«Vegas: Based on a True Story»: Der iranische Regisseur Amir Naderi stellt in seinem neuen Film die Zwangsneurose Spielsucht dar.
«Vegas: Based on a True Story»: Der iranische Regisseur Amir Naderi stellt in seinem neuen Film die Zwangsneurose Spielsucht dar.
Keystone
«The sky crawlers»: Der japanische Regisseur Mamoru Oshii (Links) mit den Schauspielern Rinko Kikuchi (Mitte) und Ryo Kase (Rechts). Die Handlung des Films dreht sich um sogenannte "Kildren", um Kinder, die dazu verurteilt sind, ein ewiges Leben als Jugendliche zu verbringen.
«The sky crawlers»: Der japanische Regisseur Mamoru Oshii (Links) mit den Schauspielern Rinko Kikuchi (Mitte) und Ryo Kase (Rechts). Die Handlung des Films dreht sich um sogenannte "Kildren", um Kinder, die dazu verurteilt sind, ein ewiges Leben als Jugendliche zu verbringen.
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Es gab wenig Lob für die gezeigten Filme in Venedig, viel häufiger harsche Kritik an Filminhalten und am mangelnden Staraufgebot. Auf Spiegel Online kann man dann sogar von einem bis auf wenige Ausnahmen «verschnarchten Festival» lesen, oder gar vom «Katzenjammer am Lido». Als Mitursache für die teils laschen Filmtage wird vielerorts der Autoren-Streik Ende 2007 vermutet. Aber zumindest der Eröffnungsfilm der Coen-Brüder «Burn after reading» sorgte mit einem Auftritt von Goerge Clooney, Brad Pitt und Tilda Swinton für Starrummel in Venedig. Glanz und Glamour brachte auch Anne Hathaway, die in einer spektakulären silbrig-grünen Robe ihren Film «Rachel getting married» präsentierte.

Skandälchen für Ang Lee

Aber auch Skandale, oder besser gesagt Skandälchen, blieben nicht ganz aus. Der mit dem Goldenen Löwen preisgekrönte chinesische Regisseur Ang Lee muss sich gegen den Vorwurf der Vetternwirtschaft rechtfertigen: Der goldene Löwe für seinen Film «Lust, Caution» wurde vom ebenfalls chinesischen Jury-Präsidenten Zhang Yimou unter Piffen des Publikums überreicht. Dazu titelte Welt Online passenderweise «Schlecht gebrüllt, Löwe». In unserer Bilderstrecke können Sie die Höhepunkte auf dem roten Teppich von Venedig noch einmal Revue passieren lassen.

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