Whitney Toyloy ist Miss Schweiz 2008

Die Jüngste der 16 Kandidatinnen hat die Miss-Schweiz-Wahlen in Lugano gewonnen. Whitney Toyloy ist 18 Jahre alt, Gymnasiastin und kommt aus Yverdon.

  • loading indicator

Kurz nach 22 Uhr war es so weit: Die scheidende Schönheitskönigin Amanda Ammann setzte ihrer Nachfolgerin unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen das Krönchen auf. Vom Erfolg und der Freude überwältigt, wischte sich Whitney Toyloy Tränen aus dem Gesicht. Die dunkelhaarige Waadtländerin hatte sich zuletzt gegen die 20-jährige Rekha Datta aus Winkel im Kanton Zürich und gegen die 22-jährige Tessinerin Lisa Panigada durchgesetzt. Zuvor hatte eine Fotografen-Jury der Gymnasisatin bereits den Titel Miss Photogenique verliehen.

Jüngste Miss aller Zeiten

Mit Whitney Toyloy setzte sich die jüngste aller 16 Finalistinnen durch. Sie ist auch die jüngste der insgesamt 30 Frauen, die den Titel der Miss Schweiz je geholt haben. Nach der Matura in einem Jahr möchte Whitney Jura studieren und Anwältin werden. Sie verkörpere die multikulturelle Schweiz, sagte sie in der letzten Fragerunde vor der Wahl. Whitney Toyloy ist seit kurzem mit einem Maschinenbaumechaniker liiert, spielt Volleyball und zählt das Reisen zu ihren grossen Leidenschaften.

Die neue Schönheitskönigin erhält einen Personenwagen im Wert von 38'000 Franken. Ihr winken im Laufe ihres Amtsjahrs Repräsentationsverträge von mehr als 300'000 Franken. Whitney Toyloy wird die Schweiz zudem bei den Miss-Universe-Wahlen vertreten.

In der letzte Runde entschied das TV-Publikum

Die Show im Luganeser Centro Esposizioni wurde von Matteo Pelli und Christa Rigozzi, der Miss Schweiz 2006, moderiert. In den ersten beiden Wahlgängen zählten die Publikums- und die Jury-Stimmen je zur Hälfte. Für die Schlussrunde waren allein die Telefon- und SMS-Stimmen des TV-Publikums massgebend. In der Jury sassen Boxweltmeister Roberto «Ruby» Belge, die Miss Schweiz 1993 Patricia Faessler sowie die Medienleute Urs Heller, Nicole Berchtold und Melanie Freymond. Die musikalischen Intermezzi steuerten die italienische Sängerin Giusy Ferreri, der Franko-Kanadier Garou und die Australierin Gabriella Cilmi bei.

vin/ap

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt