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Nessie in englischem See entdeckt?

Zwei Briten haben am Lake Windermere ein Foto gemacht, das den Spekulationen um ein unbekanntes Lebewesen im nordenglischen See Auftrieb verleiht.

Seit Jahrzehnten halten sich Gerüchte um ein im schottischen Loch Ness lebendes Ungeheuer. Immer wieder tauchen verwackelte und unscharfe Bilder auf, die das Vorhandensein eines «Monsters» belegen sollen. Zahllose Anläufe, das Tier mittels Fotofallen und Sonargeräten zweifelsfrei zu beweisen, scheiterten. Das trübe Moorwasser vereitelte alle Versuche.

Nun zieht der grösste englische See, der Lake Windermere, die Aufmerksamkeit der britischen Öffentlichkeit und vieler «Monster»-Jäger in der ganzen Welt auf sich. Vergangene Woche veröffentlichte die «Westmorland Gazette», die grösste Zeitung der Region Cumbria, ein Foto, das zwei Kanuten gemacht haben wollen. Es zeigt ein buckliges Etwas, das die sonst spiegelglatte Wasseroberfläche des nordenglischen Sees durchpflügt. «Ich dachte zuerst, dass es ein grosser Hund sei», sagte Fotograf Tom Pickles gegenüber der Zeitung. Rasch aber habe er festgestellt, dass das Wesen die Grösse von drei Autos hatte. Um die Buckel hätte er einen riesigen Schatten im Wasser ausgemacht, wird der 24-jährige Informatiker zitiert. Die Buckel seien etwa 20 Sekunden zu sehen gewesen. Pickles schätzt, dass sich das Wesen mit etwa 16 km/h fortbewegte. Der Ort der Aufnahme liegt laut Pickles rund 300 Meter vom Ufer entfernt. Er und seine Begleiterin hätten es mit der Angst zu tun bekommen, als sie das unbekannte Wesen gesehen hätten, und seien sofort an Land gerudert.

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