Zum Hauptinhalt springen

Jetzt kommt Palin-TV

Die konservative US-Politikerin Sarah Palin geht mit ihrem eigenen TV-Kanal online. Mit dem «Sarah Palin Channel» hat die Politikerin Grosses vor – und will Geld verdienen.

«Ich habe die Medienfilter satt»: Sarah Palin, Exgouverneurin von Alaska. (8. März 2014)
«Ich habe die Medienfilter satt»: Sarah Palin, Exgouverneurin von Alaska. (8. März 2014)
Michael Reynolds, Keystone

Der Sarah Palin Channel ging am Sonntag Online und preist sich als «direkte Verbindung» zu der Exgouverneurin von Alaska an, die es einst auf einer Welle der Zustimmung in ihrer republikanischen Partei bis zur Vizepräsidentschaftskandidatin geschafft hatte.

«Haben Sie auch die Medienfilter satt?», fragt sie ihre Anhänger. «Nun, ich habe es, war es schon immer. Also werden wir was dagegen tun.» Mit dem Sarah Palin Channel richtet sie sich nun direkt an ihre Anhänger. «Willkommen zu einem neuen Projekt», strahlt sie im Begrüssungsvideo. «Dieser Nachrichtenkanal bietet mehr als nur News, das ist eine Community!»

Zum Inhalt

Sie werde diejenigen Themen aufgreifen, die von den Mainstream-Medien ignoriert würden, kündigt sie an. Alle Inhalte würden von ihr selbst überprüft. Abonnenten könnten direkt mit ihr in Video-Chats diskutieren und Fragen einreichen. «Zusammen werden wir den politisch korrekten Medienfilter durchbrechen», verspricht Palin ihren Anhängern. Sie hat offenbar Grosses vor: «Wir werden über diejenigen Dingen sprechen, die die Mainstream-Medien nicht behandeln. Und wir werden Ideen besprechen, die Washington von euch fernhalten will», kündigt sie an.

Umsonst ist Palins Sicht der Dinge nicht zu haben. Die Mitgliedschaft im Netzwerk kostet monatlich 9,95 Dollar (7,40 Euro), der Jahresbeitrag liegt bei 99,95 Dollar.

AP/thu

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch