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Ex-KGB-Chef beging vermutlich Selbstmord

Der ehemalige Chef des sowjetischen Geheimdienstes Leonid Shebarshin wurde gestern tot in seiner Wohnung aufgefunden. Neben der Leiche lagen eine Pistole und ein Abschiedsbrief.

Wurde 1989 zum Chef der Auslandabteilung des KGB ernannt: Leonid Shebarshin. (Archivbild)
Wurde 1989 zum Chef der Auslandabteilung des KGB ernannt: Leonid Shebarshin. (Archivbild)

Der frühere Chef des sowjetischen Geheimdienstes KGB, Leonid Shebarshin, ist in Moskau tot aufgefunden worden. Die Leiche des 77-Jährigen wurde nach Polizeiangaben gestern in seiner Wohnung im Zentrum der russischen Hauptstadt entdeckt.

Laut ersten Erkenntnissen habe er sich selbst mit seiner Pistole erschossen, teilten die Ermittlungsbehörden mit. Die Pistole habe neben der Leiche gelegen. Wie russische Nachrichtenagenturen berichteten, hat Shebarshin auch einen Abschiedsbrief hinterlassen.

Shebarshin wurde im März 1935 geboren. Er arbeitete als Diplomat in Pakistan, Indien und im Iran, bevor er 1989 Chef der Auslandsabteilung des KGB wurde. Nach dem gescheiterten Putsch gegen Staatschef Michail Gorbatschow im August 1991 war er zwei Tage lang Chef des gesamten Geheimdienstes.

SDA/mrs

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