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«Es ist mein Karma, dass ich dafür jetzt die Rechnung bekomme»

Der britische Popstar George Michael hat seine vierwöchige Haft im vergangenen Herbst nach eigenen Angaben als gerechte Strafe empfunden. In einem BBC-Interview sprach er über seine Zeit im Gefängnis.

Gibt sich geläutert: Der britische Musiker George Michael.
Gibt sich geläutert: Der britische Musiker George Michael.
Keystone

Er schäme sich, weil er unter Drogeneinfluss einen Autounfall verursacht habe und auch vorher schon wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt geraten sei, sagte der 47-jährige Sänger laut vorab veröffentlichten Auszügen eines BBC-Radiointerviews, das am Montag ausgestrahlt werden soll.

«Es war total schändlich, es immer wieder getan zu haben, deshalb dachte ich, es ist mein Karma, dass ich dafür jetzt die Rechnung bekomme. Ich ging ins Gefängnis. Ich habe meine Rechnung bezahlt», sagte Michael weiter. Überraschenderweise sei es ihm leichter gefallen, weil er gedacht habe, er habe die Strafe verdient.

«Gott, ist das hier schmutzig»

Michael war im vergangenen September zu acht Wochen Gefängnis verurteilt worden, weil er zwei Monate zuvor in der Nähe seines Hauses in London im Haschisch-Rausch in ein Fotogeschäft gerast war. Die Hälfte der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Der Sänger verlor aber für fünf Jahre seinen Führerschein und musste eine Geldstrafe von 1250 Pfund (1500 Euro) zahlen.

Seine erste Nacht im Gefängnis sei kein «Wochenend-Ausflug» gewesen, erzählt der 47-Jährige nun in dem BBC-Interview. «Ich habe mich nicht bemitleidet. Ich dachte nur ‹Gott, ist das hier schmutzig›». Seine letzte Nacht in Haft sei dann aber «grossartig» gewesen - alle Wächter und Häftlinge hätten ein Autogramm von ihm bekommen, einige auf Papier mit dem Briefkopf der Haftanstalt.

Zahlreiche Drogeneskapaden

George Michael wurde in den 1980er Jahren gemeinsam mit Andrew Ridgeley als Popduo Wham! bekannt, das Hits wie «Wake me Up Before You Go Go» und «Careless Whisper» hatte. Später startete er eine zunächst erfolgreiche Solokarriere, sorgte dann aber zunehmend mit Drogeneskapaden statt mit Hits für Schlagzeilen.

AFP/jak

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