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Der «Marathonmann» will zeigen, was sein Training unter Tage wert war

Edison Peña hat sich nach seiner Rettung offenbar gut erholt. Der chilenische Bergmann ist fest entschlossen am New York-Marathon teilzunehmen. An Training mangelt es ihm nicht.

Gut trainiert aus dem Stollen: Edison Peña nach seiner Rettung.
Gut trainiert aus dem Stollen: Edison Peña nach seiner Rettung.
Keystone

Knapp vier Wochen nach seiner Rettung fühlt sich der chilenische Bergmann Edison Peña fit für den New-York-Marathon. «Er ist absolut entschlossen teilzunehmen», sagte die Präsidentin der New York Road Runners, Mary Wittenberg, am Montag.

In den 69 Tagen, in denen er verschüttet war, ist Peña nach eigenen Angaben in seinen Bergarbeiterstiefeln täglich fünf bis zehn Kilometer in den unterirdischen Gängen gelaufen. Am Schluss wurde er in den Medien nur noch «Marathomann »genannt. Die Veranstalter des Marathons hatten von Peñas Geschichte gehört und ihn als Zuschauer zu dem Grossereignis mit mehr als 100'000 Teilnehmern eingeladen.

Schauen, was das Training wert ist

Der Bergmann sagte zu. Doch er will nicht, wie angedacht, in einem Begleitfahrzeug sitzen oder das Band am Zieleinlauf halten. Peña will mitlaufen - und zeigen, was das ungewöhnliche Training unter Tage wert war.

Peña war einer von 33 Bergarbeitern, die nach einem Unglück in einer Kupfermine im Norden von Chile mehr als zwei Monate in 700 Metern Tiefe ausharren mussten. Erst Mitte Oktober wurden er und seine Kameraden bei einer spektakulären Rettungsaktion zurück ans Tageslicht gebracht. Der 34-Jährige ist Triathlet und lief vor einer Woche bei einem Wettbewerb in Chile bereits eine Teilstrecke von 10,5 Kilometern.

dapd/mrs

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