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Das kosovarische Chamäleon

Behgjet Pacolli, Bauunternehmer mit Schweizer Vergangenheit, gerät in Kosovo ins Zwielicht.

Seine Geschäftsbeziehungen in Russland und Kasachstan könnten ihm zum Nachteil werden: Der kosovarische Parlamentarier Behgjet Pacolli.
Seine Geschäftsbeziehungen in Russland und Kasachstan könnten ihm zum Nachteil werden: Der kosovarische Parlamentarier Behgjet Pacolli.
Keystone

«Meine Brüder und Schwestern, ich will euch nur helfen.» Mit diesen Worten hat Behgjet Pacolli vor drei Jahren die politische Bühne Kosovos betreten. Damals verliess der Bauunternehmer und Multimillionär seine Tessiner Wahlheimat, um die Allianz Neues Kosovo zu gründen. Den Einzug ins Parlament schaffte die Partei spielend und gewann 13 Sitze. Für viele Kosovaren, die in Armut leben, galt Pacolli als reicher Onkel mit guten Absichten. Bei der Wahlkommission deklarierte er ein Vermögen von umgerechnet etwa 600 Millionen Franken.

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