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Ärmelkanal durchschwommen – ohne Arme und Beine

Nach einem Stromunfall musste sich ein Franzose Arme und Beine amputieren lassen. Das hindert den 42-Jährigen nicht daran, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen.

Benötigte für die Durchquerung etwas mehr als 13 Stunden: Philippe Croizon.
Benötigte für die Durchquerung etwas mehr als 13 Stunden: Philippe Croizon.
AFP

Obwohl ihm nach einem Stromunfall sämtliche vier Gliedmassen amputiert werden mussten, hat ein 42- jähriger Franzose schwimmend den Ärmelkanal durchquert.

«Ich habe es geschafft, das ist der Wahnsinn», jubelte der arm- und beinamputierte Philippe Croizon nach seiner Ankunft an der französischen Küste am Samstagabend im Sender France Info.

Von 20'000-Volt-Stromschlag getroffen

Er hoffe, ein Symbol dafür zu sein, über sich selbst hinauswachsen zu können, sagte der zweifache Vater, der vor 16 Jahren von einem 20'000-Volt-Stromschlag getroffen worden war, als er versuchte, eine Fernsehantenne vom Dach zu entfernen und dabei zu nah an eine Hochspannungsleitung geriet.

Für das Durchschwimmen der Meerenge zwischen Grossbritannien und Frankreich benötigte Croizon etwas mehr als 13 Stunden. Dabei legte er rund 33 Kilometer zurück. An den Stümpfen seiner Beine trug er Prothesen in Form von Flossen. Insgesamt zwei Jahre bereitete er sich auf die Durchquerung des Ärmelkanals vor.

SDA/mrs

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