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Halbmond auf Berggipfel verärgert Wanderer

Statt eines Gipfelkreuzes thront auf dem Gipfel der Freiheit im Appenzell derzeit ein Halbmond. Behörden und Berggänger sind empört.

«Pfui» oder «Ist das vielleicht die muslimische Variante zum Gipfelkreuz oder irgendein Kunstwerk?», fragen sich Berggänger auf der Website Hikr.org. Mit dieser Meinung sind sie nicht allein. «Das ist doch der Gipfel der Frechheit. Eine bodenlose Sauerei», sagt ein Bergbeizer gegenüber FM1 Today. Grund für die Aufregung ist ein zweieinhalb Meter grosser, leuchtender Halbmond, der derzeit auf dem Gipfel der Freiheit im Alpstein auf 2140 Metern steht.

Hinter der Aktion steht der Appenzeller Christian Meier. Er habe schon lange etwas Polarisierendes, Trotziges machen wollen, rechtfertigt der in Peking lebende Künstler seine Aktion gegenüber FM1 Today. «Immer wenn ich zurückkomme, gehe ich wandern und sehe alle diese absurden Gipfelkreuze – da musste ich halt etwas machen», so der bekennende Atheist.

Eine Woche Zeit, es zu entfernen

Bei den Behörden im Appenzell stösst die Installation auf wenig Gegenliebe. Bei der Polizei fürchtet man, dass das nächtliche Leuchten des Halbmondes Bergretter irritieren könnte. Zudem könnten Schaulustige angelockt werden. Dabei sei der Weg zur Skulptur nur für erfahrene Kletterer geeignet.

Für den Innerrhoder Landammann Roland Inauen ist deshalb klar: «Wir können solche Aktionen nicht tolerieren.» Laut Fm1 Today hat die Regierung mit dem Künstler gesprochen und ihm gesagt, dass der Halbmond binnen einer Woche verschwinden müsse.

Übernommen von «20 Minuten».

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