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... 382 Jahren: Petersdom wird eingeweiht

Am 18. November 1626 kommt ein Jahrhundertprojekt zum Abschluss: Der Petersdom wird in Rom eingeweiht.

Als Papst Julius II. im frühen 16. Jahrhundert beginnt, sich Gedanken über eine würdige Grabstätte zu machen, beschliesst er ein ehrgeiziges Grossprojekt: Er will einen monumentalen Neubau errichten lassen, den Petersdom. Die Kirche soll auf dem Grund der konstantinischen Basilika Alt St. Peter erbaut werden, die Konstantin der Grosse um 324 als Grabeskirche über dem vermuteten Grab des Apostels Simon Petrus konstruieren liess.

Ein Jahrhundertprojekt nimmt seinen Anfang: Ab 1506 setzen verschiedene Bauleiter die ehrgeizigen Baupläne um, unter ihnen Michelangelo, von dem die Rippenkuppel inmitten des Zentralbaus stammt. Nach 120 Jahren Bauzeit wird die neue Grabeskirche von Papst Urban VIII. am 18. November 1626 eingeweiht.

Der an den Petersplatz angrenzende Petersdom ist die grösste der vier Patriarchalbasiliken in Rom und das Zentrum der Vatikanstadt: Der 211,5 m lange und 132,5 m hohe Bau fasst 60'000 Personen.

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