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Am Gotthard staut es bis zu zehn Kilometer

Reisende aus dem Süden verursachen Wartezeit: Am Gotthard steht man bis zu zwei Stunden – und das bei über 30 Grad.

Wer vom Tessin zurück nachhause möchte, muss sich gedulden: Stau am Gotthard (Archivbild).
Wer vom Tessin zurück nachhause möchte, muss sich gedulden: Stau am Gotthard (Archivbild).
Urs Flueeler, Keystone

Einmal mehr hat der Gotthard am Samstag den Reisenden Geduld abverlangt: Am Mittag stauten sich die Autos am Südportal auf zehn Kilometern - und das bei Temperaturen um die 30 Grad.

Mit ein Grund dafür war das Ferienende in fünf deutschen Bundesländern und in den südlichen Regionen der Niederlande, wie Viasuisse mitteilte. Aus Sicherheitsgründen wurde zeitweise der Biaschina-Tunnel gesperrt.

Am Nachmittag verkürzte sich die Länge der Blechschlange auf rund fünf Kilometer, wie der Webseite des TCS entnommen werden konnte. Am frühen Abend wuchs sie erneut auf etwa acht Kilometer an.

Doch auch vor dem Gotthard-Nordportal staute sich der Verkehr. Um 14 Uhr betrug die Staulänge acht Kilometer. Bis 16 Uhr schrumpfte die Autolawine auf vier Kilometer. Am Abend floss der Verkehr am Gotthard in Richtung Süden wieder ungehindert. Allerdings kam es am Zoll Chiasso-Brogeda zu Verkehrsüberlastungen.

Verbreitet über 30 Grad

Auf der Alpensüdseite gab es am Samstag verbreitet Temperaturen von rund 30 Grad, wie es am Abend auf Anfrage bei MeteoSchweiz hiess. Am höchsten kletterte das Quecksilber aber nördlich der Alpen.

In Würenlingen AG wurden 33,6 Grad gemessen, in Beznau AG 33,3 und in Leibstadt AG 33,1. Im zentralen und östlichen Mittelland stieg das Thermometer verbreitet auf 30-32 Grad. Im westlichen Mittelland gab es laut MeteoSchweiz vielerorts Temperaturen von 27 bis 30 Grad.

SDA/nab

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