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Ägypten verurteilt die al-Jazeera-Journalisten zu drei Jahren Haft

Aufgrund der Pressefreiheit wurde der Prozess weltweit stark kritisiert. Drei Reporter werden wegen angeblicher Mitgliedschaft zur terroristischen Muslimbruderschaft verhaftet.

Die Muslimbruderschaft wird in Ägypten als Terrororganisation eingestuft: Die drei verurteilten Reporter vor Gericht (Archivbild).
Die Muslimbruderschaft wird in Ägypten als Terrororganisation eingestuft: Die drei verurteilten Reporter vor Gericht (Archivbild).
Heba Elkholy, Keystone

Drei Reporter des katarischen Senders al-Jazeera sind von einem Gericht in Ägypten zu jeweils drei Jahren Haft verurteilt worden. Der Ägypter Baher Mohammed, der Kanadier Mohammed Fahmy und der Australier Peter Greste waren im Dezember 2013 wegen der angeblichen Mitgliedschaft in der Muslimbruderschaft, die in Ägypten als Terrororganisation eingestuft ist, festgenommen worden. Und das obwohl einer der drei prominente Unterstützung hatte. Amal Clooney vertrat Mohamed Fahmy als Anwältin vor Gericht.

Greste war im Februar aus der Haft frei gekommen und war nach Australien abgeschoben worden. Die beiden anderen Angeklagten waren auf Kaution frei. Katar gilt als Unterstützer der Muslimbrüder, und al-Jazeera wird verdächtigt, deren Ansichten wiederzugeben. Der Prozess war weltweit von Menschenrechtsaktivisten und Kämpfern für die Pressefreiheit kritisiert worden.

SDA/nab

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