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Ursachen erforschenPannen-BVB sollen ihr Debakel aufarbeiten

Eine knappe Mehrheit der Petitionskommission des Grossen Rats verlangt vom Basler Regierungsrat eine Stellungnahme zu den Ursachen der Personal- und Infrastrukturprobleme bei den Basler Verkehrsbetrieben.

Lärm um die BVB: Die Schienen müssen an neuralgischen Stellen inzwischen im Siebenjahres-Rhythmus ersetzt werden.
Lärm um die BVB: Die Schienen müssen an neuralgischen Stellen inzwischen im Siebenjahres-Rhythmus ersetzt werden.
Foto: Pino Covino

Es war die erstaunlichste Aussage von BVB-Verwaltungsratspräsidentin Yvonne Hunkeler beim Abgang von Direktor Erich Lagler. Auf die Frage, wie und warum die BVB in die Krise geraten ist und welchen Anteil Lagler daran habe, sagte Hunkeler im Sommer vor einem Jahr: «Dazu haben wir uns keine Gedanken gemacht.» Ebenso zeigte Regierungsrat Hanspeter Wessels seinen Unwillen, Fehler benennen zu wollen, als er sich im September 2019 im Grossen Rat zum BVB-Desaster rechtfertigte. Die Reaktion darauf folgte wenige Tage später. 411 von rund 600 Fahrdienstmitarbeitenden der BVB ergriffen das Instrument der Petition, um die «gefällten Entscheidungen der BVB-Führung seit der Auslagerung im Jahr 2006» aufarbeiten zu lassen. In Anbetracht der vielen Krankheitsfälle im Betrieb seien zudem «gesundheitserhaltende Arbeitsbedingungen für das Fahrpersonal» zu erstellen. Die zwei Petitionen wurden im September vor einem Jahr lanciert. Jetzt liegen erste Antworten vor.

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