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Überlebenskampf der UnicornsCorona entlarvt Verlustmodelle hochgejubelter Start-ups

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Furcht, dumm dazustehen

Kleine Schweizer Start-ups gefährdet

Bund soll Start-ups unter die Arme greifen

Gewisse profitieren von der Krise

37 Kommentare
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    Sacha Meier

    Aus der Perspektive der Wirtschaftspolitik betrachtet, ist diese im Westen seit den WTO-Globalismusbeschlüssen 1995 obsolet geworden, da ja das Primat über die Wirtschaft an die Wirtschaft selber überging. Ganz anders in China, wo die Regierung mittels Programmen, wie «Project Torch», OBOR, «Made in China 2025», etc. klar die industrielle, natur- und ingenieurwissenschaftliche und auch die ökonomische Weltherrschaft anstrebt. Dafür nimmt sie auch grosse Investitionen auf sich. Rein objektiv gesehen, hat der Westen seine Deindustrialisierung längst unumkehrbar gemacht - wie das Debakel um fehlende Medikamente, Desinfektionsmittel und Schutzmasken nicht klarer hätte zeigen können. Somit hat die Pandemie letztlich China genützt, das sich jetzt auch bald noch die letzten Reste der verflossenen westlichen Industrie unter den Nagel reissen kann. Besonders Hochtechnologie-KMU und Startups aus den Bereichen der «Old-Economy» hatten schon vor der Krise sehr grosse Probleme, weil seit einem Jahrzehnt schon kein Investor mehr in Technologien investiert, wo absehbar ist, dass China schon bald die Marktdominanz übernimmt. Diese Betriebe werden wohl alle untergehen und die Technologie nach China transferiert werden. Dazu denke ich, dass China nach dem Untergang der längst nach römischem Vorbild konsumverblödeten und dekadent gewordenen abendländischen Zivilisation das Erbe der Menschheit weiterführen wird. Weil die wirtschaftlichen Karten nach der Coronakrise (mindestens ein wenig) neu gemischt werden, dürfte es bei den New Economy StartUps zu einer Selektion via den Marktaussichten kommen. Konsum-, Pharma-, SocialMedia- und FinTech-Betriebe können wohl weiterhin auf üppige Investments zählen. Solche aus der Tourismus-, Gastronomie- und Dienstleistungsveredelungs-Branche eher weniger. Ich denke, es ist noch zu früh, sich festzulegen. Sollte SARS Cov-2 endemisch werden (d.h. nie ganz verschwinden), wird sich die westliche Wirtschaftsgesellschaft ganz anders entwickeln, als wenn das Virus ganz verschwindet. Profitieren wird in jedem Fall China. Schliesslich brauchen wir weiterhin unsere Alltagsgüter, Technologieprodukte mit geplanter Obsoleszenz, Medikamente, und auch Reis, Tomatenprodukte, Pilze und italienische Modeartikel aus chinesischer Hand.