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Vorteile und NachhaltigkeitsproblemeSind die Palmöl-Alternativen bei der Ökobilanz besser?

Rund zwei Dutzend Wissenschaftler unter Beteiligung der ETH Zürich haben die Umweltauswirkungen von Palmöl untersucht und mit den Alternativen verglichen.

Hoher Ertrag, schlechte Ökobilanz: Ein Plantagenarbeiter präsentiert die Früchte der Ölpalme.
Hoher Ertrag, schlechte Ökobilanz: Ein Plantagenarbeiter präsentiert die Früchte der Ölpalme.
Foto: Chris de Bode (Laif)

Butter, Margarine, Schokolade, Pralinés, Babynahrung und Kosmetikartikel – Palmöl steckt gemäss einer britischen Studie in mehr als 40 Prozent aller Supermarktprodukte. Das ist problematisch. Denn der Anbau von Ölpalmen ist mit der Abholzung von Regenwäldern, Biodiversitätsverlust, Treibhausgasemissionen, einer irreversiblen Zerstörung von Torfböden sowie dem intensiven Einsatz von Pestiziden verknüpft. Das geht zum Beispiel aus der im Auftrag des Bundesamts für Umwelt verfassten «Analyse zu in der Schweiz verarbeiteten Rohstoffen» hervor.

Auch auf sozialer Ebene hagelt es demnach Kritik: In Malaysia und Indonesien gebe es Kinderarbeit, besonders in Malaysia werde die indigene Bevölkerung verdrängt respektive umgesiedelt. Und die Plantagenarbeiterinnen litten unter toxischen Substanzen.

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