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Prattler CABB trotzt Corona«Ohne uns ginge es der Schweiz dreckig»

Wie beim Ethanol gab es während der Corona-Pandemie auch bei anderen Desinfektionsmitteln Engpässe. Der Feinchemie-Spezialist CABB aus Pratteln, in vergangenen Jahren wegen Unfällen und Chemie-Ereignissen negativ aufgefallen, zeigte sich in der Krise stark.

«Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg»: Valerie Diele-Braun, CEO der Firma CABB.
«Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg»: Valerie Diele-Braun, CEO der Firma CABB.
Foto: Nicole Pont

Tausende Tonnen des Bleichmittels Javel benötigt die Schweiz im Jahr. Hinzu kommen Zehntausende Tonnen Natronlauge. Beide sind für die Schweizer Hygiene von grosser Bedeutung. Sie desinfizieren in Wohnungen und Häusern nicht nur Fliesen und Badezimmer, sondern sorgen auch in der Industrie für bakterien- und keimfreie Verhältnisse. «Die Kehrichtverbrennungsanlage in Basel müsste ihren Betrieb ohne Natronlauge einstellen», sagt Valerie Diele-Braun, CEO bei CABB und Verwaltungsratspräsidentin im Pratteler Hauptwerk. Damit die Rauchgase der Anlage sauber bleiben, ist der Stoff aus Pratteln unverzichtbar.

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