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Die bizarrsten Diebe im Baselbiet«Oh my God, in was gerate ich da!»

Eine britische Familie, die auf ihrer Ferienreise in flagranti beim Wohnwagendiebstahl in Duggingen erwischt wurde, erzählt eine strube Erpressungsgeschichte. Wird ihnen das Strafgericht die Story abkaufen?

Tagsüber erkundete die Familie die Örtlichkeit, um dann nach Mitternacht am 9. Mai 2020 mindestens einen Wohnwagen im Wert von 78’197 Franken zu entwenden.
Tagsüber erkundete die Familie die Örtlichkeit, um dann nach Mitternacht am 9. Mai 2020 mindestens einen Wohnwagen im Wert von 78’197 Franken zu entwenden.
Screenshot: Google Street View

Als die alarmierte Baselbieter Polizei in der Nacht vom 9. Mai 2020 vor dem Wohnwagen-Stellplatz bei Duggingen im Laufental auftauchte, traf sie auf einen ganz und gar nicht alltäglichen Fall. Da versuchte gerade eine englische Familie in Flipflops, die Kinder im Pyjama auf dem Rücksitz eines Ford Focus schlafend, einen Wohnwagen zu stehlen. Dieser hing bereits an der Kupplung des Zweitwagens – einem Pick-up-Ford Ranger.

Die Polizei traf auf einen medikamentös sedierten und aufwachenden Rollstuhlgänger, auf eine Mutter, die den bellenden Familienhund still zu halten versuchte, und eine 22-jährige Cousine. Gleichzeitig suchten mindestens zwei weitere Personen in der Flanke des Muggenbergs das Weite. Die Polizisten seien körperlich überfordert gewesen, den Flüchtenden in der steilen Böschung zu folgen. Also konzentrierte man sich in der folgenden Untersuchung auf die Familie mit drei Kindern, den Rollstuhlgänger und die Cousine.

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