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Ausstellung in der Gedenkstätte Riehen«Offene Grenzen sind keine Selbstverständlichkeit»

Die Sonderausstellung «Grenzzaun im Dreiländereck – Impressionen gestern
und heute» verbindet die Gegenwart mit einem Stück Geschichte.

Johannes Czwalina: «Diese ausserordentliche Situation hat nicht nur die Riehener, sondern alle Menschen im Dreiland betroffen.»
Johannes Czwalina: «Diese ausserordentliche Situation hat nicht nur die Riehener, sondern alle Menschen im Dreiland betroffen.»
Foto: Lucia Hunziker

Eine alte Weisheit sagt: «Man weiss die Dinge erst zu schätzen, wenn man sie
verloren hat.» Das scheint nicht nur für Menschen oder Objekte zuzutreffen, sondern
auch für gewisse Freiheiten, die für selbstverständlich gehalten werden. Diesen
Eindruck vermittelt mindestens die am Samstag eröffnete Sonderausstellung in der
Riehener Gedenkstätte «Grenzzaun im Dreiländereck – Impressionen gestern und
heute». Inspiriert von der dreimonatigen, Corona-bedingten Grenzschliessung gleiste
der Leiter der Gedenkstätte Johannes Czwalina innerhalb weniger Wochen
ebendiese Exposition auf und will damit zeigen: Offene Grenzen sind nicht
selbstverständlich. Sie sind ein Geschenk der Freiheit, das man schätzen muss.

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