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Leitartikel zu den FCB-WahlenOb Burgener oder Yystoo: Das Misstrauen sitzt tief

Die Resultate der brieflich abgehaltenen Generalversammlung des FC Basel bestätigen die Identitätskrise des Clubs. In Zeiten von Corona wäre es jedoch unklug, überstürzt zu handeln. Der FC Basel braucht eine physische GV.

Werden an den Ergebnissen keine Freude haben, sollten nun aber mehr denn je den Dialog mit der Basis suchen: FCB-Besitzer Bernhard Burgener (rechts) und sein CEO Roland Heri.
Werden an den Ergebnissen keine Freude haben, sollten nun aber mehr denn je den Dialog mit der Basis suchen: FCB-Besitzer Bernhard Burgener (rechts) und sein CEO Roland Heri.
Foto: Toto Marti (Freshfocus)

Die Mitglieder haben gewählt und abgestimmt. Und sie haben dabei vor allem eines gemacht: Nein gesagt. Nein zu Bernhard Burgener als Verwaltungsratspräsident der FC Basel 1893 AG. Nein zu Roland Heri als AG-Verwaltungsrat und damit indirekt auch als CEO. Nein zu einer Totalrevision der Statuten, die zu wenig breit abgestützt war und einigen Anlass zur Kritik gab. Aber auch Nein zu «Yystoo für e FCB», der neuen Bewegung, die im Vorfeld trotz professionellen Auftritts auch nicht alles richtig gemacht hatte und so trotz beträchtlicher öffentlicher Unterstützung keine ihrer fünf Kandidaturen in den Vorstand des Basisvereins brachte.

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