Zum Hauptinhalt springen

Corona in Firmen Nur wenige Angestellte profitieren von Gratis-Massentests

Regelmässige Corona-Tests gibt es bisher in Firmen kaum. Dabei zeigt der Kanton Graubünden gerade vor, wie es geht.

Freiwilliger Massentest in Arosa nach einem Ausbruch des mutierten Coronavirus an einer Schule.
Freiwilliger Massentest in Arosa nach einem Ausbruch des mutierten Coronavirus an einer Schule.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Der Kanton Graubünden macht es vor: Unternehmen können ihre Mitarbeitenden regelmässig mittels eines PCR-Speicheltests auf das Coronavirus testen lassen und werden dabei vom Kanton finanziell unterstützt. Die Firmen zahlen 8.50 Franken pro Mitarbeitende und Test. Anspruch haben alle im Kanton ansässigen Unternehmen mit mindestens fünf Mitarbeitenden. Bisher haben sich 445 Betriebe angemeldet, was 23’300 Mitarbeitenden entspricht, wie der Kanton auf Anfrage mitteilt.

Damit sind die Unternehmen in Graubünden eine rühmliche Ausnahme. Zwar bietet der Bund an, Unternehmen bei Tests der Mitarbeitenden finanziell zu unterstützen. Doch das wird bislang kaum genutzt, denn die Hilfe ist an Bedingungen geknüpft und muss von den Kantonen genehmigt werden. Nun werden Stimmen in der Wirtschaft laut, dass der Bund Massentests in Firmen umfassender finanzieren solle. Diese Forderung erhebt zum Beispiel Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Gewerbeverbandes.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.