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Ski-WM in Cortina d’AmpezzoNun gehört Corinne Suter zu den 10 besten Schweizerinnen

Vorkämpferin, Seriensiegerin, «Ski-Schätzchen» des Boulevards: Das sind die besten Skifahrerinnen des Landes.

Auf dem Weg zum nächsten Gold: Vreni Schneider im Olympia-Riesenslalom von Calgary 1988.
Auf dem Weg zum nächsten Gold: Vreni Schneider im Olympia-Riesenslalom von Calgary 1988.
Foto: Frank Leonhardt (Keystone)

Vreni Schneider

Sie versucht sich zu beruhigen, geht in die Wälder neben den Starthäuschen, um Abstand von den Gegnerinnen zu gewinnen. Und doch muss Vreni Schneider oft ein Loch graben, kurz bevor es losgeht, und sich darin übergeben. Die Physiotherapeutin sagt: «Jetzt bist du frei.» Dann rast Schneider zu ihren Triumphen im Slalom und Riesenslalom. Meist dank überragender zweiter Läufe.

Die Frau, die alles gibt für den Erfolg, nach der Schule Gewichte stemmt, Kniebeugen macht, auf der Piste schuftet, gewinnt schon ihr drittes Weltcuprennen. Es folgen 54 Siege, fast jeden dritten Wettkampf ihrer Karriere gewinnt sie. Dreimal Olympia- und dreimal WM-Gold kommen dazu, dreimal erhält sie die grosse Kugel für den Sieg im Gesamtweltcup. Auch in ihrer letzten Saison ist sie die beste Skifahrerin der Welt. 1995 hört Schneider auf, mit 31, Körper und Kopf können nicht mehr.

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