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Analyse zum Bataclan-ProzessNur die ganze Wahrheit kann den Angehörigen Mut machen

Ist ein Prozess überhaupt dazu da, Wunden zu heilen? Eine Hoffnung ist das, die häufig trügt. Überlebende des Terroranschlags in Paris (2015).
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Emotionen nicht vorgesehen

Die Welt ist nicht ideal

5 Kommentare
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    Bernhard Piller

    Ich hatte gestern eine Sendung zum Strafprozess am Radio gehört. Da erschien mir einige Aussagen von Experten als sehr relevant: Ein Strafprozess hat in erster Linie die Aufgabe, die Schuld oder Unschuld eines Angeklagten festzustellen, und nicht ein Mahnmal für die Geschichte zu errichten oder Angehörige der Opfer zu beruhigen. Der Angeklagte ist der einzige Attentäter, der überlebt hat und er hat offenbar auch den Sprengstoffgürtel nicht gezündet. Was war seine Absicht, welche Rolle spielte er? Dann wurde auch erwähnt, dass in keinem der letzten Prozesse ein Angeklagter irgend etwas von sich gegeben hätte, das eine Information enthalten hätte. Wenn der Angeklagte gleich zu Beginn sagt, dass "Allah sein Richter sei und dass vor dem Gremium keine Aussage machen werde", dann ist der Prozess schon gelaufen.

    Ich befürchte, der Prozess wird viel Frustration und Enttäuschung mit sich bringen.