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Nach Turn-SkandalNun zieht der Verband erste Konsequenzen

Felix Stingelin war seit 2008 als Chef Spitzensport beim Schweizerischen Turnverband tätig.

Ein Bauernopfer?

10 Kommentare
    Samuel Rom

    Ich staune über so viel Naivität und Scheinheiligkeit: das Problem

    "Kinderspitzensport" ist seit Jahren bekannt, es werden regelmässig

    Trainer entlassen und ein paar mediale Korokodilstränen vergossen. Nur die

    Funktionäre und das Gemengelage von faschistischem Drill, veraltetem

    Patriotismus, elitärem Gehabe, überlebter Pädagogik und das verklärte und

    erwiesenermassen falsche olympische Ideal bleiben. Eine Riesenlebenslüge

    wird auf Kosten der Kinder und auch deren Familien sowie der

    Steuerzahlenden zelebriert. Und dabei werden 11-14-jährige Mädchen

    getäuscht, gebrochen, geschädigt und verbraucht,

    Als Vater von 2 Töchtern, Grossvater von 2 Enkelinnen, als Bürger und als

    Psychologe sehe ich nur einen Weg: stoppt diesen Unsinn, er ist nicht mit

    Entlassungen und Reorganisationen zu retten. Kinder dürfen nicht für die

    Bedürfnisse der Erwachsenen missbraucht werden. Lasst sie als Kinder

    heranreifen bis sie 18 Jahre alt sind, dann sollen sie als Erwachsene

    entscheiden, ob sie sich für solche Ziele -und mit solchen Mitteln -

    einsetzen wollen. Kinder können diesen Entscheid nicht fällen. Sie mit

    einem schriftlichen Vertrag an den STV zu binden ist nicht nur eine

    juristische, sondern vor allem eine moralische Monstrosität.