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Misshandlungen im SportNun wehren sich die Kunstturnerinnen für ihren Trainer

In einem offenen Brief verteidigen die Nationalkader der Frauen und Männer die Trainingsmethoden – und stärken damit dem angeschuldigten Fabien Martin den Rücken.

Hart, aber gerecht? Aktuelle Kunstturnerinnen und Kunstturner versuchen, ihre Trainer aus der Schusslinie zu nehmen.
Hart, aber gerecht? Aktuelle Kunstturnerinnen und Kunstturner versuchen, ihre Trainer aus der Schusslinie zu nehmen.
Foto: Samuel Schalch 

«Uns ist bewusst, dass Kunstturnen keine einfache Sportart ist.» Mit diesem Satz beginnt der offene Brief, den die Athletinnen und Athleten des Kunstturn-Nationalkaders am Samstag veröffentlichten. Es ist ihre Antwort auf die erschütternden Berichte von ehemaligen Rhythmischen Gymnastinnen und Kunstturnerinnen, die vor zwei Wochen im «Magazin» der Tamedia-Zeitungen erschienen sind. Damit erhält die Geschichte, in der sich jüngst sogar Bundesrätin Viola Amherd zum Eingreifen gezwungen sah, ein weiteres Kapitel.

Die Tonalität im Schreiben ist verblüffend. Weil sie diametral zu den Vorwürfen steht, welche die früheren Nationalkader-Kunstturnerinnen Fabienne Studer und Lynn Genhart an Nationaltrainer Fabien Martin richten. Der offene Brief kann durchaus als Verteidigung für den Franzosen verstanden werden.

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