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SommersprossenNummer 27

Beim Besuch des Zolli treffen wir auf einen gescheiten Vogel.

Seit letztem Dezember leben drei Exemplare dieser neuseeländischen Papageienart im Zolli.
Seit letztem Dezember leben drei Exemplare dieser neuseeländischen Papageienart im Zolli.
Foto: Zoo Basel

Heute der alljährliche Sprossen-Zolli-Spaziergang! Gehört einfach dazu – so, wie der Zolli zu Basel gehört: Er ist die kleine Grünoase mit dem Safari-Ferien-Feeling quasi.

Wir suchen also Papageien auf. Man findet sie nahe beim Nagerfelsen, wo allerdings keine Nager mehr sind – also in der ehemaligen Eulenburg. Unser gesuchter Papagei ist das Genie unter seinesgleichen. Gleich drei dieser Art (ein Weibchen und zwei Männchen) sind letzten Dezember hier in Basel angekommen. Zum letzten Mal hat man diese Papageien-Genies vor 30 Jahren in unserem Zolli bewundern können.

Die einstige Eulenburg ist für die drei Vögel ganz speziell umgebaut worden. Dabei wurde berücksichtigt, dass die kälteliebenden Bergpapageien zwar fliegen können, sich aber grösstenteils auf dem Boden fortbewegen. Beim Suchen nach Futter benützen die intelligenten Vögel Werkzeuge wie Äste und Drähte, die sie sich zurechtbiegen.

Unsere Sprossen-Papageien sind sehr zutraulich. In ihrer Heimat, in den Südalpen der Westküste von Neuseeland, nähern sie sich Wanderern und Bergsteigern bis auf wenige Schritte. Die Papageien leben auf einer Höhe zwischen 500 und 2500 Metern.

Nun zur Sprossenfrage: Ihr kreischendes Rufen hat den gescheiten Vögeln den Namen gegeben – im Ruf hört man den nämlich. Also genau zuhören! Oder die Informationentafel lesen.

Wie heisst der Papagei? Wir suchen den zweiten Buchstaben.

Und das ist ein: …