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Da war mal wasNichts geht über frisches Brot!

Die Warnung vor Bauchweh und Blähungen erfolgt kaum aus gesundheitlichen Gründen. Dahinter steckt eine andere Taktik.

So richtig zum Anbeissen: Ofenfrisches Brot.
So richtig zum Anbeissen: Ofenfrisches Brot.
Foto: Francisco Carrascosa

Wer in einer europäischen Stadt, in der das Bäckergewerbe noch richtig lebendig ist, in Paris zum Beispiel, am Morgen durch die Gassen schlendert, wird vom Duft frischen Brotes förmlich betört. Das Wasser läuft einem im Munde zusammen, und die Magensäfte werden angeregt. Wer möchte da widerstehen?

Brot vom Vortag sei gesünder und für den Magen bekömmlicher. Das hat man uns zumindest weiszumachen versucht.

Dabei soll frisches Brot gar nicht gesund sein. Es verursache Bauchweh und Blähungen. Brot vom Vortag sei gesünder und für den Magen bekömmlicher. Das hat man uns in jungen Jahren zumindest weiszumachen versucht. So richtig geglaubt haben wir es freilich nie. So vermuteten wir hinter den Warnungen weniger Sorge um die Gesundheit als vielmehr Angst vor übermässigem Brotkonsum. Nicht zu Unrecht. Denn mittlerweile wissen wir ziemlich genau, dass es nicht das Brot ist, das uns Blähungen oder Bauchweh verursacht, sondern die Art und Weise, wie wir das frische Brot unter Umständen essen: zu schnell und möglicherweise auch zu viel davon.

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