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Never Mind the Markets: Externe KostenNichts weiter als interessengeleitete Zahlenspiele

Umweltsünder der Superlative? Den Bauern werden derzeit extrem hohe externe Kosten angerechnet.
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Wer zahlt, befiehlt

Objektive Internalisierung? Gibt es nicht!

16 Kommentare
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    Felix Schläpfer

    5. «[Die gemeinwirtschaftlichen Leistungen] werden gerade mal mit 1 Milliarde Franken angegeben, obwohl der Bund viel höhere Zahlungen an die Bauern zur Abgeltung dieser Leistungen zahlt.» Sogar Studien des Bundes zeigen auf, dass bei weitem nicht alle Zahlungen an die Bauern wirksam Leistungen für die Gesellschaft abgelten. Dementsprechend kann man diese Leistungen nicht einfach anhand der Zahlungen beziffern. Die Kritik müsste, wenn schon, bei den spezifischen Abgrenzungen in der Studie Vision Landwirtschaft ansetzen.

    6. Dass es keine «objektiven Kriterien für die Internalisierung» gibt, folgt noch nicht aus dem Gesagten, sondern ist MBs persönliche Meinung. Wie beschrieben, können Vermeidungskosten als Grundlage für die Bewertung dienen. Diese Grundlagen sind genauso objektiv wie etwa die Bemessungsgrundlagen unseres Steuersystems. Dass beispielsweise das Einkommen irgendwie definiert werden muss, und dass nicht auf alle Einkünfte Einkommenssteuern zu bezahlen sind, stellt die Einkommenssteuern nicht grundsätzlich in Frage. Genauso ist es bei der Internalisierung der externen Kosten. Und wenn nicht alle externen Kosten internalisiert werden, bedeutet das nicht, dass die Kriterien für die Internalisierung nicht objektiv sind.