Zum Hauptinhalt springen

Fasnachtssonntag in SissachNicht alle halten die Regeln ein

Alte Kostüme, viel Polizei und noch mehr Alkohol – im Oberbaselbiet feiern rund 300 Personen die Nicht-Fasnacht.

Die Polizei markiert starke Präsenz – und reagiert mal konsequent, mal mit viel Nachsicht.
Die Polizei markiert starke Präsenz – und reagiert mal konsequent, mal mit viel Nachsicht.
Foto: Dominik Plüss

«Wir sind in einem Alter, in dem man nie weiss, wann es die letzte Fasnacht ist», sagt Hans Egli in einer Mischung aus Wehmut und stillem Geniessen des fasnächtlichen Treibens in der Begegnungszone von Sissach. Er ist mit seinem Freund André Vuille unterwegs. Zusammen bringen sie 162 Lebensjahre und mehrere Jahrzehnte Fasnachtserfahrung mit.

Als Alte Tante und Waggis verkleidet und ausgerüstet mit Desinfektionsmittel und Rollstuhl – falls Andrés Beine in den Zoggeli müde werden sollten – spazieren sie gemächlich hin und her. Auf ihrem ganz persönlichen Zeedel zeigen die beiden Senioren nicht nur Witz und Humor, sondern haben auch Ratschläge für uns alle parat: «Corona zeigt uns, dass viele wichtige Dinge in unsrem Leben nur zweitrangig sind! Wir müssen lernen, was im Leben wirklich zählt: Familie, Zufriedenheit, Freunde und Gesundheit.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.