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Sport kompaktNach Sturz im August: Radprofi Jakobsen trainiert wieder

Spielplan der National League angepasst +++ Schalke reagiert auf Talfahrt +++ Training statt Wettkampf – Shiffrin startet nicht in Lech +++ Skirennfahrer Schwarz infiziert +++ Zürcherinnen gegen St. Pölten, Servettes Frauen müssen nach Madrid +++

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Rad: Nach schwerem Sturz im August - Jakobsen trainiert wieder

Mehr als drei Monate nach seinem schweren Sturz bei der Polen-Rundfahrt kann Radprofi Fabio Jakobsen wieder trainieren. Der Niederländer teilte am Dienstag via Twitter mit, dass er eine Runde mit seiner Freundin Delore Stougje gefahren ist. «Es war bis jetzt eine ziemliche Reise. Ich möchte mich bei allen medizinischen Spezialisten bedanken, die mir auf diesem Weg geholfen haben», schrieb Jakobsen. «Ich freue mich schon auf meine nächste OP im Januar. Bis dahin beginne ich langsam wieder mit dem Training.»

Der frühere niederländische Meister war am 5. August auf der ersten Etappe der Polen-Rundfahrt in einem abschüssigen Sprint von seinem Landsmann Dylan Groenewegen bei hoher Geschwindigkeit in eine Absperrung gedrängt worden. Zwischenzeitlich lag Jakobsen im künstlichen Koma. Erst im Oktober musste der 24-Jährige noch einmal operiert werden. Die Rekonstruktion seines Kiefers und seines Gebisses ist noch nicht abgeschlossen. Jakobsen hat nur noch einen eigenen Zahn, musste im Gesicht mit 130 Stichen genäht werden. Ein Stimmband war zwischenzeitlich gelähmt.

Schlimmer Massensturz vor der Ziellinie
In Katowice, Polen, kam es zu einem schweren Sturz in der Zieleinfahrt.

Der Sturzverursacher Groenewegen, der bei dem Unfall einen Schlüsselbeinbruch erlitten hatte, hat seither kein Rennen mehr bestritten. Vor rund zwei Wochen wurde der 27-Jährige vom Weltverband UCI für neun Monate gesperrt und muss bis zum 7. Mai 2021 pausieren. Das Urteil zog Kritik nach sich, weil nur der Fahrer und nicht der für den Streckenverlauf verantwortliche Veranstalter belangt wurde. (dpa)

Eishockey: Spielplan wird angepasst

Nach den vielen Verschiebungen hat die Swiss Hockey League den Spielplan angepasst. Wichtigste Neuerung ist, dass ab Dezember in der National League nur noch am Dienstag und am Freitag gespielt wird. Einziger Samstag im Spielplan ist der 2. Januar. Dazwischen werden verschobene Spiele nachgeholt. Der neue Spielplan ist unter www.sihf.ch/de ersichtlich. (rom)

Fussball: Schalke reagiert auf Talfahrt

Der deutsche Bundesligist FC Schalke 04 hat die Suspendierung von Amine Harit und Nabil Bentaleb bestätigt. Zudem wird der Vertrag mit Stürmer Vedad Ibisevic zum 31. Dezember 2020 aufgelöst. Das teilte der Tabellenletzte der Bundesliga am Dienstagabend nach einem ereignisreichen Tag mit. Zuvor war bereits die Trennung von Kaderplaner Michael Reschke verkündet worden. Reschke war seit Mai 2019 als Technischer Direktor angestellt.

Der 36 Jahre alte Ibisevic war erst vor knapp drei Monaten von Hertha BSC gekommen, blieb bei vier Bundesliga-Einsätzen aber torlos. Bentaleb war 2016 für 20 Millionen Euro von Tottenham Hotspur nach Schalke gekommen. Er wurde seitdem bereits mehrfach suspendiert. (dpa)

Ski alpin: Training statt Wettkampf – Shiffrin startet nicht in Lech

Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin verzichtet auf einen Start beim Parallel-Riesenslalom in Lech/Zürs am Donnerstag. Die fünffache Weltmeisterin und zweifache Olympiasiegerin legt stattdessen eine zusätzliche Trainingsschicht ein. Shiffrin hatte nach 300 Tagen Pause nach dem Tod ihres Vaters am vergangenen Wochenende ihr Weltcup-Comeback gegeben und bei den Slalomrennen im finnischen Levi die Plätze zwei und fünf belegt. Den Saisonauftakt in Sölden Mitte Oktober hatte die Amerikanerin wegen einer Rückenblessur verpasst. (dpa)

Shiffrin setzt in Lech aus. (Foto: Imago)

Ski alpin: Österreicher Schwarz mit dem Coronavirus infiziert

Im alpinen Ski-Weltcup gibt es den nächsten Corona-Fall. Der Österreicher Marco Schwarz sei positiv auf das Virus getestet worden und falle für den Parallel-Riesenslalom in Lech/Zürs am Freitag aus, teilte sein Verband mit. Der WM-Dritte im Slalom und in der Kombination zeige leichte Erkältungssymptome und befinde sich in häuslicher Quarantäne. «Schwarz dürfte sich im privaten Umfeld angesteckt haben», hiess es in der Mitteilung. Kontakt zu Teamkollegen oder Trainern habe er in dieser Zeit nicht gehabt. Zuletzt hatten sich bereits die Schweizer Loïc Meillard, Marco Odermatt und Justin Murisier sowie der Italiener Manfred Mölgg mit dem Coronavirus infiziert. (dpa)

Rad: Frankiny hat Team für 2021 gefunden

Der Walliser Rad-Profi Killian Frankiny hat für die nächste Saison beim World-Tour-Team NTT Pro Cycling unterschrieben. Das südafrikanische Team startete 2020 unter dem Namen Qhubeka-Assos. Der 26-jährige Frankiny war diese und letzte Saison für die französische Equipe von Groupama-FDJ gefahren. Beim Team der Schweizer Stefan Küng, Fabian Lienhard und Sebastien Reichenbach hatte Frankiny keinen neuen Kontrakt erhalten. (tzi)

Kilian Frankiny wechselt nach zwei Jahren bei Groupama-FDJ zu NTT. (Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone)

Fussball: Zürcherinnen gegen St. Pölten, Servettes Frauen müssen nach Madrid

Am Dienstag wurden in der Champions League der Frauen die Sechzehntelfinals ausgelost. Dabei sind auch zwei Schweizer Teams. Servette, das in der Königsklasse erstmals so weit kam, trifft gleich auf Atlético Madrid. Der FC Zürich erhielt einen leichteren Gegner zugelost und tritt gegen St. Pölten aus Österreich an. Titelverteidiger Lyon spielt gegen Juventus, die Partien finden am 9./10. und 15./16. Dezember statt. (lai)

Football: Erstmals bilden nur Schwarze ein Schiedsrichter-Team

In der NFL ist beim Spiel der Tampa Bay Buccaneers gegen die Los Angeles Rams erstmals in der Liga-Geschichte ein komplett mit Schwarzen besetztes Schiedsrichter-Team zum Einsatz gekommen. Fünf der insgesamt sieben Unparteiischen, die als Profis alle bei der National Football League angestellt sind, arbeiten regelmässig zusammen. Zwei der Schiedsrichter kamen für die bedeutende Premiere dazu. Bruce Arians, Trainer der Buccaneers um Superstar-Quarterback Tom Brady, kommentierte schon vor der Begegnung: «Das ist eine historische Nacht, und ich denke, es ist fantastisch.» Die meisten der Football-Profis in der NFL sind Schwarze.

Diese sechs Männer haben Geschichte geschrieben. (Foto: Imago)

Das Spiel gewannen die Los Angeles Rams 27:24. Zu viele Fehler von Quarterback-Superstar Tom Brady kosteten die Tampa Bay Buccaneers den möglichen Sieg. Brady leistete sich zwei Interceptions und einige weitere ungenaue Würfe. Der zweite von den Rams abgefangene Pass nahm den Buccaneers weniger als zwei Minuten vor dem Ende alle Hoffnungen. Seine hochveranlagten Mitspieler um Mike Evans, Chris Godwin, Antonio Brown und Rob Gronkowski konnte Brady erneut nicht gewinnbringend einsetzen. Wie der erfolgreichste Quarterback der NFL-Geschichte leistete sich auch Rams-Spielmacher Jared Goff zwei Interceptions, brachte aber drei Pässe für Touchdowns zu seinen Mitspielern. Brady hatte zwei Touchdown-Pässe und überholte damit wieder den derzeit verletzten Drew Brees von den New Orleans Saints als Rekordhalter für die meisten Touchdown-Pässe in der NFL-Geschichte. (dpa)

Leichtathletik: Trotz Pandemie sind 14 Diamond-League-Meetings geplant

Ungeachtet der Corona-Pandemie plant der Leichtathletik-Weltverband seine hochkarätige Wettkampfserie Diamond League im kommenden Jahr mit 14 Stationen auf vier Kontinenten. Wie World Athletics am Dienstag bekanntgab, ist der Auftakt für den 23. Mai 2021 in Rabat (Marokko) vorgesehen. In der Schweiz findet traditionell in Lausanne ein Meeting statt (26. August), der zweitägige Final geht am 8. und 9. September wie gewohnt in Zürich über die Bühne. «Der Kalender ist strikt vorläufig und unterliegt abhängig von der weltweiten Gesundheitssituation Änderungen», teilte der Weltverband mit. In diesem Jahr waren sieben der 15 Wettkämpfe abgesagt worden, und es wurden weder Punkte vergeben noch Disziplinsieger gekürt. (lai/dpa)

Darts: WM beginnt am 15. Dezember, womöglich mit Zuschauern

Die Darts-Weltmeisterschaft 2021 soll am 15. Dezember beginnen und könnte trotz der Coronavirus-Pandemie vor Zuschauern stattfinden. Der Weltverband PDC bestätigte nun den Termin (15. Dezember bis 3. Januar) und den Austragungsort London, wo trotz diverser Gerüchte wieder im traditionellen Alexandra Palace gespielt werden soll. Nachdem die britische Regierung am Montag eine Teilrückkehr von Zuschauern ab dem 2. Dezember in Aussicht stellte, hofft die PDC darauf, beim wichtigsten Darts-Turnier des Jahres Fans begrüssen zu dürfen. (dpa)

Eishockey: Pestoni zurück zu Ambri

Fünf Jahre lang spielte Inti Pestoni in der Deutschweiz, versuchte sich bei den ZSC Lions, mit denen er 2018 den Meistertitel feierte, dem HC Davos und dem SC Bern. Nun kehrt der inzwischen 29-Jährige zu seinem Heimatclub ins Tessin zurück. Wie der «Blick» berichtet ist der Transfer zu Ambri-Piotta ab der nächsten Saison bereits beschlossene Tatsache. Dann kann sich der Familienvater, der unweit der Valascia aufwuchs, auf ein neues Stadion erfreuen, sollte der Bau der neuen Valascia dann abgeschlossen sein. (erh)

Wurde auch beim SC Bern nicht glücklich: Inti Pestoni.
Wurde auch beim SC Bern nicht glücklich: Inti Pestoni.
Foto: Getty Images

Fussball: Premier League freut sich über Rückkehr der Fans

Die Clubs der Premier League freuen sich über die in Aussicht gestellte Teil-Rückkehr der Fans in die Fussball-Stadien. Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Montag angekündigt, dass vom 2. Dezember bis zu 4000 Zuschauer wieder zu Sportveranstaltungen zugelassen werden können. «Die Fans wurden bei Premier-League-Spielen sehr vermisst, und deshalb begrüssen wir die heutige Ankündigung des Premierministers bezüglich der Rückkehr der Fans zum ersten Mal seit März, wenn auch in geringer Anzahl», schrieb der Ligaverband auf seiner Homepage.

Nach einer Unterbrechung der Meisterschaftsspiele wegen der Corona-Pandemie Anfang März hatte die Premier League seit ihrem Wiederbeginn am 19. Juni nur noch Geisterspiele ausgetragen. Es sei weiterhin das Ziel, so die Premier League, mit der Regierung zusammenzuarbeiten, um die Besucherzahlen auf ein höheres Niveau zu bringen. «Bis dies möglich ist, werden viele Fans nicht an Spielen teilnehmen können und unsere Vereine werden weiterhin Spiele mit finanziellem Verlust durchführen», schrieb der Ligaverband. (dpa)

American Football: Doppelter Kreuzbandriss bei Burrow

NFL-Quarterback Joe Burrow von den Cincinnati Bengals hat sich laut übereinstimmenden Medienberichten schwer am Knie verletzt. Der an erster Stelle des Drafts ausgewählte Hoffnungsträger der Bengals erlitt demnach am Sonntag einen doppelten Kreuzbandriss sowie weitere Schäden im linken Knie, berichtete unter anderem ESPN am Montag. Burrow war im dritten Viertel bei der Niederlage gegen das Washington Football Team von zwei Verteidigern attackiert und in die Zange genommen worden und musste anschliessend vom Feld gebracht werden. Unmittelbar danach hatte er bei Twitter bereits geschrieben: «Wir sehen uns nächstes Jahr.» (dpa)

Fussball: Ribéry und Ibrahimovic verletzt

Das Stelldichein der beiden Oldies Zlatan Ibrahimovic und Franck Ribéry am kommenden Spieltag der italienischen Serie A droht zu platzen. Ribéry musste bei der 0:1-Niederlage seiner AC Florenz gegen den Tabellennachbarn Benevento Calcio am Sonntag ausgewechselt werden. Nach Angaben der Fiorentina konnten die Ärzte eine ernsthafte Verletzung an seinem rechten Oberschenkel ausschliessen. Der Zustand des 37-Jährigen werde aber in den kommenden Tagen neu bewertet.

Probleme mit dem Oberschenkel: Zlatan Ibrahimovic fällt wohl verletzt aus.
Probleme mit dem Oberschenkel: Zlatan Ibrahimovic fällt wohl verletzt aus.
Foto: Getty Images

Auch Ibrahimovic vom Tabellenführer AC Milan droht eine Zwangspause. Der 39 Jahre alte Schwede verletzte sich ebenfalls am Sonntag beim 3:1-Sieg gegen die SSC Napoli am Oberschenkel, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Montag berichtete. In der Partie hatte er die Rossoneri mit seinen beiden Treffern zum 1:0 und 2:0 auf Siegkurs gebracht. Laut Ansa könnte er nun für die nächsten zwei Spiele in der Europa League gegen Lille OSC und Celtic Glasgow sowie das Liga-Spiel gegen die AC Florenz wegen seiner Verletzung ausfallen. (dpa)

Basketball: Papst empfängt NBA-Spieler

Papst Franziskus hat eine Delegation von Spielern der NBA zu einer Audienz empfangen. Das bestätigte der Vatikan am Montag. Mit dabei waren unter anderem der Italiener Marco Belinelli von den San Antonio Spurs, Sterling Brown von den Milwaukee Bucks sowie sein Teamkollege Kyle Korver und Jonathan Isaac von Orlando Magic, wie aus einer Mitteilung des NBA-Spielerverbandes NBPA hervorging.

Als Geschenk wollte die Delegation Franziskus ein Buch überreichen. Darin seien Bilder und Zitate von NBPA-Mitgliedern, die zeigen sollten, wie sie ihren Einfluss für Veränderungen nutzen. Unter anderem waren sie zu Pandemie-Zeiten in ihren Gemeinden tätig und hatten sich für Gerechtigkeit in der Gesellschaft eingesetzt. Die NBPA repräsentiert die derzeit spielenden NBA-Profis. Ihre Aufgabe besteht nach eigenen Angaben darin, Rechte und Talente der Spieler zu schützen und zu unterstützen. (dpa)

Fussball: SFL führt strengere Corona-Regeln für ihre Teams ein

Die Generalversammlung der Swiss Football League hat eine neue Regelung verabschiedet. Bisher konnte ein Verein eine Spielverschiebung beantragen, wenn mindestens sechs Spieler positiv getestet wurden. Mit der neuen Regel muss ein Team antreten, wenn es über mindestens 14 gesunde Feldspieler und zwei gesunde Torhüter verfügt. Dafür reichen die Teams eine Liste ein, auf der mindestens 30 Spieler für Super-League- respektive 25 Spieler für die Challenge-League-Clubs stehen müssen. Die neue Regelung wurde von 19 Clubs gutgeheissen, ein Club war dagegen.

Ebenfalls 19 Vereine haben einem Antrag des FC Lugano und des FC Aarau zugestimmt. In einem Stadion, das nicht den Vorgaben der Liga entspricht, darf ein Profi-Fussballspiel nur mit einer Ausnahmebewilligung ausgetragen werden. Die beiden Vereine haben mit ihrem Antrag erreicht, dass diese Bewilligung um ein Jahr verlängert werden kann, wenn ein Verein nachweisen kann, dass er alles Zumutbare unternommen hat, um das Stadion zu modernisieren oder ein neues zu bauen.

Die SFL hat die Generalversammlung schriftlich durchgeführt und in dieser Meldung die Entschlüsse kommuniziert. (saw)

Fussball: Fifa-Vize für fünf Jahre gesperrt

Fifa-Vizepräsident Ahmad Ahmad, zugleich Chef des afrikanischen Fussball-Verbandes Caf, ist von der Ethikkommission des Weltverbandes wegen finanziellen Fehlverhaltens für fünf Jahre gesperrt worden. Außerdem muss der 60-Jährige aus Madagaskar eine Strafe in Höhe von 200'000 Schweizer Franken bezahlen. Damit dürfte die Wiederwahl Ahmads, der lange als Vertrauter von Fifa-Chef Gianni Infantino galt, an der Spitze des Caf am 12. März 2021 hinfällig sein.

Ahmad Ahmad, Fifa-Vizepräsident ist wegen finanziellen Fehlverhaltens für fünf Jahre gesperrt worden.
Ahmad Ahmad, Fifa-Vizepräsident ist wegen finanziellen Fehlverhaltens für fünf Jahre gesperrt worden.
Foto: Keystone

Laut der Ethikkommission habe Ahmad in der Zeit von 2017 bis 2019 mehrere Verstösse wie Amtsmissbrauch, Veruntreuung von Geldern oder Annahme bzw. Verteilung von Geschenken begangen. Dabei geht es unter anderem um eine Luxusreise nationaler Verbandspräsidenten zur muslimischen Pilgerstätte Mekka oder seine Beteiligung an den Geschäften des Caf mit dem Sportausrüstungsunternehmen Tactical Steel.

Bereits 2019 hatte es Korruptionsvorwürfe gegen Ahmad gegeben. Einen Tag nach der Wiederwahl von Infantino hatten die Behörden in Paris Ahmad vernommen. Der Funktionär, der 2017 die Nachfolge von Issa Hayatou angetreten hatte, wies damals Vorwürfe der Korruption zurück und sprach von normalen Vorgängen. (dpa)

Fussball: Klopp hofft auf Salah-Rückkehr

Liverpool-Coach Jürgen Klopp rechnet mit der Rückkehr von Star-Stürmer Mohamed Salah nach dessen Corona-Infektion. «Er kann mit uns trainieren», sagte der Coach nach dem Premier-League-Sieg gegen Leicester City (3:0) am Sonntagabend und verwies auf ein negatives Testergebnis. Salah werde in den nächsten zwei Tagen zwei weitere Tests haben, unter anderem von der Uefa. Klopp hofft, dass der ägyptische Angreifer am Mittwoch in der Champions League im Heimspiel gegen Atalanta Bergamo spielen kann.

Klopp hofft, dass Salah in der Champions League wieder antreten kann.
Klopp hofft, dass Salah in der Champions League wieder antreten kann.
Foto: Keystone

Salah hatte sich nach Angaben des ägyptischen Verbandes vor dem Spiel der Qualifikation für den Afrika-Cup gegen Togo vor knapp zwei Wochen mit dem Coronavirus angesteckt. Einheimische Medien hatten berichtet, er sei zuvor Gast bei der Hochzeit seines Bruders gewesen. Auf Aufnahmen war zu sehen, wie er ohne Maske vor Mund und Nase dicht gedrängt neben anderen tanzte.

Verletzt sind nach Klopps Angaben vor dem Bergamo-Spiel Naby Keita und und Xherdan Shaqiri. Keita war am Sonntag beim 3:0-Sieg gegen Leicester in der 53. Minute wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt worden und soll weiter untersucht werden. Der Schweizer fehlte bereits im Spitzenspiel der Premier League. (dpa)

Football: Chiefs revanchieren sich bei Raiders

Den Kansas City Chiefs ist die Revanche gegen die Las Vegas Raiders gelungen. Der Super-Bowl-Champion der vergangenen Saison gewann das Auswärtsspiel beim Divisions-Rivalen am Sonntagabend 35:31 und bezwang damit das einzige Team, das sie in dieser Spielzeit schon geschlagen hatte. Die Chiefs stehen damit bei neun Siegen aus zehn Spielen, nur die Pittsburgh Steelers haben mit zehn Siegen eine noch bessere Bilanz. «Es geht nur über Kansas City in der AFC West», sagte Chiefs-Quarterback Patrick Mahoems dem TV-Sender NBC. «Du willst nie gegen das gleiche Team zwei Mal verlieren.» (dpa)

Basketball: Lakers sichern sich auch Gasol

Die Los Angeles Lakers, der NBA-Titelverteidiger um Superstar LeBron James einigte sich am Sonntagabend nach übereinstimmenden Medienberichten auf eine Zusammenarbeit mit Marc Gasol, der vor zwei Jahren mit den Toronto Raptors die Meisterschaft holte. Der 35-jährige Center aus Spanien ist vor allem in der Defensive noch sehr stark. Die Lakers verabschiedeten dafür den Berichten zufolge JaVale McGee zu den Cleveland Cavaliers und bekamen dafür noch Jordan Bell und Alfonzo McKinnie im Tausch. (dpa)