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Sport-News heuteNFL nominiert erstmals Schiedsrichterin für die Super Bowl

Springreiter Estermann verurteilt +++ FCB holt Kaly Sene zurück +++ GC verpflichtet jungen Holländer +++ Torpremiere für jungen NHL-Schweizer +++ Früherer GC-Trainer gestorben +++

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Reiten: Estermann wegen Peitschenhieben verurteilt

Der Schweizer Springreiter Paul Estermann ist auch in zweiter Instanz wegen vorsätzlicher Tierquälerei schuldig gesprochen worden. Der Beschuldigte habe zwei Wettkampfpferde unnötig hart mit der Peitsche traktiert, erklärte das Kantonsgericht Luzern am Mittwoch. Die Schuldsprüche betreffen Misshandlungen des Wallachs «Lord Pepsi» im 2015 und der Stute «Castlefield Eclipse» im 2016. Das Kantonsgericht sprach Estermann aber von zwei Vorfällen aus den Jahren 2014 bis 2017 gegenüber «Lord Pepsi» frei. Bei der Befragung wies Estermann den Vorwurf, seine Pferde misshandelt zu haben, stets zurück. Das Kantonsgericht verurteilte Estermann zu einer bedingten Geldstrafe von 105 Tagessätzen. Es stellte in einer Mitteilung fest, dass es in seinem Urteil im Wesentlichen dasjenige des Bezirksgerichts Willisau bestätigt habe.

Das vom Kantonsgericht am 7. Januar gefällte Urteil ist noch nicht begründet und noch nicht rechtskräftig. Estermann drohen auch verbandsinterne Sanktionen. (sda)

Fussball: FCB holt Kaly Sene zurück

Im letzten Sommer hat der FC Basel den 19-jährigen Senegalesen Kaly Sene von Juventus Turin verpflichtet und ihn sogleich an Omonia Nikosia ausgeliehen, damit er Spielpraxis auf höchster Stufe sammeln kann. Sene kehrt nun für die Rückrunde zurück und trainierte bereits am Mittwoch erstmals mit der 1. Mannschaft. Bis zur Winterpause absolvierte der Offensivspieler auf Zypern 16 Pflichtspiele. Sene erfülle laut der FCB-Mitteilung nun alle Anforderungen für eine Arbeitserlaubnis in der Schweiz und dürfe auch Spiele bestreiten, sobald die Lizenzierung durch den Verband eingetroffen ist. (pd)

Fussball: Ein neuer Flügel für GC

GC bekommt mit Hicham Acheffay einen neuen Flügelstürmer. Der Holländer kommt vom FC Utrecht und hat bei den Grasshoppers einen Vertrag bis Ende Saison 2021/2022 unterzeichnet, wie die Zürcher vermelden.

Der 20-jährige bestritt in den letzten zwei Saisons 46 Spiele in Hollands zweithöchster Liga, dabei gelangen ihm 10 Tore und 8 Assists. Gemäss der Medienmitteilung ist Acheffay «ein quirliger, schneller und technisch versierter Flügelspieler, der viel Zug zum Tor entwickeln kann». (fas)

Football: NFL nominiert erstmals eine Schiedsrichterin für die Super Bowl

Bei der Super Bowl der NFL kommt in diesem Jahr erstmals eine Frau im Schiedsrichtergespann zum Einsatz. Sarah Thomas ist zum Ende ihrer sechsten Saison in der wichtigsten Football-Liga eine der insgesamt sieben Unparteiischen beim Endspiel um die Meisterschaft am 7. Februar in Tampa Bay. Das teilte die Liga am Dienstag mit. Hauptschiedsrichter ist Carl Cheffers. (dpa)

Sarah Thomas steht als Schiedsrichterin bei der Super Bowl im Einsatz.
Sarah Thomas steht als Schiedsrichterin bei der Super Bowl im Einsatz.
Foto: Sean M. Haffey (Getty Images)
Eishockey: Kurashew mit Torpremiere

Trotz der 4:5-Niederlage nach Verlängerung gegen die Florida Panthers hatte Philipp Kurashew Grund zu jubeln. Der 21-jährige Schweizer traf in der 47. Minute zum zwischenzeitlichen 4:3 für seine Chicago Blackhawks. Das war nicht nur sein erstes NHL-Tor, sondern erstmals in dieser Saison lag sein Team zumindest für eine Zeit lang in Führung. Der ehemalige Bern-Junior stand rund 10 Minuten auf dem Eis, sein Teamkollege Pius Suter fast 14 Minuten.

Ebenfalls nach Verlängerung verlor Dean Kukan mit den Columbus Blue Jackets. Gegen Detroit setzte es eine 2:3-Niederlage. Beim 4:5 von Washington gegen Pittsburgh, ebenfalls nach Verlängerung, war Jonas Siegenthaler überzählig. (fas)

Weitere Resultate:

New York Rangers - New Jersey Devils 3:4, Ottawa Senators - Winnipeg Jets 3:4 n.V., Philadelphia Flyers - Buffalo Sabres 3:0, LA Kings - Colorado Avalanche 2:3.

Tennis: Auch Laaksonen mit Zimmerarrest

Entgegen früheren Informationen gehört neben Belinda Bencic auch der Schaffhauser Henri Laaksonen zu den 72 Spielerinnen und Spielern, die vor dem Australian Open 14 Tage ihr Hotelzimmer nicht verlassen dürfen. Er war in einem der drei Flugzeuge, in denen sich Passagiere befanden, die nach ihrer Landung positiv getestet wurden. Der Schweizer Meister, der in Doha die Qualifikation überstanden hat, kam am Samstag morgen in Melbourne an. (rst)

Fussball: GC trauert um Oldrich Svab

Oldrich Svab, einstiger Trainer bei den Grasshoppers, ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Der schweizerisch-tschechische Doppelbürger war in den 1980er und 1990er Jahren als Cheftrainer wie auch als Assistenz- und Nachwuchstrainer sowie als technischer Leiter und als Scout für GC tätig. Später war er Sportchef beim FC Basel. Nach mehreren Jahren im Ausland war er an der Gründung einer Football Academy mitbeteiligt und leitete bis ins hohe Alter eine Fussballschule. (rom)

Oldrich Svab, langjähriger Trainer bei den Grasshoppers. (Foto: Keystone)

Fussball: St. Gallen - Lugano wird vorgezogen

Die ursprünglich für den 6. Februar geplante Partie der 19. Runde der Super League zwischen dem FC St. Gallen und Lugano wird auf kommenden Sonntag vorgezogen. Spielbeginn am 24. Januar ist um 16 Uhr. Die Neuansetzung kam zustande, weil sich ihre Gegner Servette und Luzern in Quarantäne befinden. Zudem wird die Partie zwischen dem FC Zürich und Vaduz am Mittwoch, 27. Januar, schon um 18.15 Uhr anstatt um 20.30 Uhr angepfiffen. (rom)

Rad: Pinot verzichtet auf die Tour de France

Thibaut Pinot, die französische Tour-de-France-Hoffnung, will in diesem Jahr auf einen Start beim wichtigsten Radrennen der Welt verzichten. Dies bekräftigte der 30-Jährige bei der Online-Teampräsentation seines Rennstalls Groupama-FDJ. Er wolle 2021 stattdessen den Giro d'Italia in Angriff nehmen. «In diesem Jahr wird mein Ziel der Giro sein. Ich werde alles tun, um zu 100 Prozent für den Giro bereit zu sein», sagte Pinot.

In den letzten Jahren galt Pinot als grosse Hoffnung der Franzosen bei der Tour, ehe er 2019 in aussichtsreicher Position wegen einer Muskelverletzung aussteigen musste und ein Jahr später wegen Rückenschmerzen nach einem frühen Sturz nicht über Rang 29 hinauskam. (dpa)

Eishockey: 2. Saisontreffer für Niederreiter

Nino Niederreiter schoss in der noch jungen NHL-Saison sein zweites Tor. Der 28-jährige Bündner traf beim 4:2-Sieg mit den Carolina Hurricanes gegen die Nashville Predators in der Schlussminute ins leere Tor. Roman Josi gelang für Nashville kein Skorerpunkt, Luca Sbisa fehlte bei den Predators wegen Krankheit.

Ebenfalls keine Skorerpunkte gab es für Timo Meier bei der 4:5-Niederlage seiner San Jose Sharks gegen die St. Louis Blues und für Kevin Fiala, der mit den Minnesota Wild 0:1 gegen die Anaheim Ducks verlor. (heg)

Nino Niederreiter ist in Form. (Foto: Paul Sancya/Keystone)

Basketball: Überragender Capela

Clint Capela führte die Atlanta Hawks in der Nacht auf Dienstag zum Sieg gegen die Minnesota Timberwolves. Der 26-jährige Genfer erzielte beim 108:97-Erfolg 23 Punkte. Capela liess sich zudem 15 Rebounds gutschreiben. (heg)

Ski: Erstes Kitzbühel-Training verschoben

Die Abfahrer müssen sich einen Tag länger gedulden, bis sie sich an die Streif heranwagen dürfen. Das erste Training in Kitzbühel findet wegen schlechter Wetterprognosen nicht am Dienstag, sondern erst am Mittwoch statt. Bei den 81. Hahnenkammrennen stehen am Freitag und Samstag jeweils Abfahrten sowie am Sonntag ein Super-G auf dem Programm. (red)

Fussball: Neville folgt Beckhams Ruf

Der frühere Manchester-United-Profi Phil Neville hört vorzeitig als Trainer des englischen Frauen-Nationalteams auf. Wie der englische Fussballverband FA mitteilte, endet das Engagement des 43-Jährigen mit sofortiger Wirkung. Neville soll laut britischen Medien in der Major League Soccer Cheftrainer von Inter Miami werden. Der neu gegründete Club gehört Nevilles ehemaligem Teamkollegen und Freund David Beckham und ist auf der Suche nach einem Coach.

Neville war seit Januar 2018 Nationaltrainer. Bereits im Frühjahr 2020 hatte die FA bekannt gegeben, dass sein bis zu diesem Sommer laufender Vertrag nicht verlängert wird. Die Niederländerin Sarina Wiegman, die als Oranje-Trainerin 2017 im eigenen Land Europameisterin wurde, steht schon länger als Nachfolgerin fest, ist aber noch bis Ende August an die Niederlande gebunden. Die FA will demnächst eine Interimslösung präsentieren. (dpa)

Handball: Kapverden ziehen sich von WM zurück

Nach mehreren Corona-Fällen und der Absage des Vorrundenspiels gegen Deutschland hat Neuling Kapverden seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft zurückgezogen. Dies gab der Weltverband IHF am Montag bekannt. Die Afrikaner begründeten ihren Rückzug damit, nicht genügend Spieler für die Fortsetzung des Turniers zur Verfügung zu haben. Das letzte Vorrundenspiel in der Gruppe A gegen Uruguay sowie alle Partien im sogenannten President's Cup, in dem die jeweils Gruppenletzten die WM-Plätze 25 bis 32 ausspielen, werden laut Reglement jeweils mit 10:0 für die Gegner gewertet. (dpa)

Fussball: Fifa bestätigt Sperre gegen Trippier

Der Berufungsausschuss der Fifa hat die vor Weihnachten ausgesprochene Sperre von zehn Wochen gegen den englischen Nationalspieler Kieran Trippier bestätigt. Damit fällt der Verteidiger bis zum 28. Februar auch für seinen Arbeitgeber Atlético Madrid aus. Am 3. Januar hatte die Fifa die wegen Verstössen gegen Wettregeln verhängte internationale Sperre auf Antrag von Atlético zunächst bis zu der nun getroffenen Entscheidung ausgesetzt.

Der englische Verband FA hatte den 30-Jährigen am 23. Dezember mit sofortiger Wirkung für zehn Wochen gesperrt und ihm eine Geldstrafe von umgerechnet rund 84'000 Franken auferlegt. Trippier soll sieben Regelverstösse begangen haben. In vier Fällen wurde er für schuldig befunden, der Engländer bestreitet sämtliche Vorwürfe. Dabei geht es um Wetten im Zusammenhang mit seinem Wechsel von Tottenham zu Atlético, die im Juli 2019 abgegeben worden waren. (dpa)

Ski alpin: Positiver Test bei Waldner

Kurz vor den Klassikern in Kitzbühel ist der Renndirektor der Männer, Markus Waldner, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Skiweltverband FIS am Montagmorgen mit. Demnach sei Waldner beim vergangenen Weltcup in Flachau am Wochenende positiv getestet worden. Er befinde sich seither in Selbstisolation. Die Tests seiner Kontaktpersonen sind laut Mitteilung negativ ausgefallen.

Markus Waldner ist mit dem Coronavirus infiziert. (Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone)

In Kitzbühel werde Waldner am Wochenende von seinen Assistenten Emmanuel Couder und Hannes Trinkl vertreten. Auf der legendären Streif stehen am Freitag und Samstag zwei Abfahrten an, die erste als Ersatz für das coronabedingt abgesagte Rennen in Wengen. Am Sonntag folgt noch ein Super-G.

Am Sonntag hatte der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter mitgeteilt, dass die Rennen stattfinden können. Wegen der jüngst aufgetretenen Verdachtsfälle auf die britische Coronavirus-Mutation im nahen Jochberg stand die Veranstaltung auf der Kippe. (dpa)

Tennis: Zverev wendet sich von Federer ab

Alexander Zverev setzt in Zukunft wieder voll auf die Unterstützung seiner Familie. Der US-Open-Finalist des vergangenen Jahres teilte am Montag mit, dass er die Zusammenarbeit mit der Beratungsagentur Team 8 beendet habe. «Ich habe mich dazu entschieden, zurück zu den Wurzeln zu gehen und mich von meiner Familie beim Coaching und von meinem Bruder Mischa und Sergej Bubka beim Management unterstützen zu lassen», schrieb Zverev auf Instagram. Beide Seiten seien der Meinung, dass es die richtige Entscheidung sei, dass seine Familie wieder eine grössere Rolle spiele. Die Roger-Federer-Agentur Team 8 hatte Zverev erst 2019 unter Vertrag genommen.

Der Hamburger hatte erst zu Beginn des Jahres bekannt gegeben, dass er 2021 nicht mehr vom spanischen Ex-Profi David Ferrer trainiert wird. Anders als die Trennungen von seinen Ex-Coaches Ivan Lendl und Juan Carlos Ferrero verlief das Ende der Zusammenarbeit zwischen Zverev und Ferrer aber im beiderseitigen Einvernehmen. Der Spanier wollte in der Coronavirus-Pandemie aus familiären Gründen nicht so viel reisen. (dpa)

Fussball: Nef wird Nachwuchs-Coach beim FCZ

342 Pflichtspiele hat Alain Nef für den FC Zürich absolviert. Nach dem er im Sommer 2019 seine aktive Karriere beendet hat, übernimmt er nun einen Job in der Nachwuchs-Academy des FCZ. Bei den Stadtzürchern wird er Assistenztrainer der U-18-Mannschaft. «Ich freue mich, die Mannschaft kennenzulernen und möchte den Nachwuchsfussballern mit meinen gesammelten Erfahrungen helfen, sie zielgerichtet an den Profifussball heranzuführen. Dabei möchte ich ihnen neben dem Fussballerischen auch zentrale Werte wie Leidenschaft, Herzblut, Demut und Vereinsidentifikation weitergeben», sagt Nef zu seiner neuen Aufgabe. (tzi/pd)

Eishockey: Premiere für Suter

Pius Suter konnte sich seinen ersten Skorerpunkt in der NHL gutschreiben lassen. Der ehemalige ZSC-Stürmer gab bei der 2:5-Niederlage der Chicago Blackhawks gegen die Florida Panthers den Pass zum zweiten Treffer. Philipp Kurashev kam für Chicago ebenfalls zum Einsatz, blieb aber ohne Skorerpunkt. Im zweiten Sonntagsspiel gewannen die Pittsburgh Penguins gegen die Washington Capitals 5:4 nach Penaltyschiessen. Jonas Siegenthaler war bei Washington erneut überzählig. (heg)

Erster Assist, aber trotzdem verloren: Pius Suter von den Chicago Blackhawks. (Foto: Mike Ehrmann/Getty Images)

Football: Brady gewinnt Duell gegen Brees

Tom Brady hat die Tampa Bay Buccaneers zu einem Playoff-Sieg gegen die New Orleans Saints geführt. Der mit sechs Siegen in der Superbowl erfolgreichste Quarterback der NFL-Geschichte erzielte beim 30:20 am Sonntagabend einen Touchdown selbst und warf zwei Pässe in die Endzone. Der 43-Jährige trifft im Final der National Football Conference am Sonntag nun auf den sechs Jahre jüngeren Aaron Rodgers und die Green Bay Packers. Im Final der AFC trifft Titelverteidiger Kansas City Chiefs auf die Buffalo Bills.

Für den 42-jährigen Saints-Quarterback Drew Brees ist die Saison dagegen beendet — und laut Informationen einiger US-Journalisten auch die Karriere. Mit drei Interceptions hatte Brees einigen Anteil an der Niederlage und fand zu keinem Zeitpunkt richtig in die Partie. (dpa)