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Vettel zeigt Grösse nach schwarzem Tag

Der Ferrari-Pilot hat den GP von Malaysia trotz Panne im Qualifying noch nicht abgehakt – und nimmt sein Team in Schutz.

«Die Jungs haben ein Wunder geschafft und wie verrückt gearbeitet»: Sebastian Vettel lobt die Mechaniker trotz des streikenden Antriebs.
«Die Jungs haben ein Wunder geschafft und wie verrückt gearbeitet»: Sebastian Vettel lobt die Mechaniker trotz des streikenden Antriebs.
Keystone

Es waren ganz bittere Stunden für Sebastian Vettel. Weil der Antrieb seines Ferrari den Dienst versagte, blieb der Deutsche im Qualifying zum GP von Malaysia ohne Zeit und muss das Rennen am Sonntag vom letzten Startplatz aus in Angriff nehmen. Vettel beklagte sich aber nicht über die Technik, sondern dankte den Mechanikern, dass sie seinen schon zuvor streikenden Dienstwagen durch einen Motorenwechsel überhaupt noch einmal fahrtüchtig gemacht hatten – wenn auch nur für kurze Zeit.

«Die Jungs haben ein Wunder geschafft und wie verrückt gearbeitet», sagte Vettel. Er könne niemandem im Team einen Vorwurf machen. Die Ferrari-Techniker vermuten, dass etwas mit dem Turbolader nicht stimmt, die detaillierte Untersuchung steht allerdings noch aus.

Vettel, der in der WM-Wertung sechs Rennen vor Schluss 28 Punkte hinter Leader Lewis Hamilton liegt, gibt sich kämpferisch. «Ich denke, da ist noch viel drin. Natürlich wird es von ganz hinten schwieriger, aber trotzdem bin ich voller Zuversicht. Wir haben ein schnelles Auto hier», erklärte er. «Wir haben Reifen gespart, von daher gibt es auch Positives an einem schlechten Tag.» Eine Inspiration ist für ihn der zurückgetretene Weltmeister Nico Rosberg, der es im vergangenen Jahr nach einem Startunfall noch aufs Podest schaffte. «Er wird solide Punkte holen, wenn nicht sogar auf das Podium fahren», glaubt auch Niki Lauda, der Aufsichtsratschef des Rivalen Mercedes.

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