Philip-Morris-Chef erhofft das Ende der Zigarette

Der CEO des grössten Tabakkonzerns weltweit erachtet den Niedergang der klassischen Zigarette als unausweichlich. Die Zukunft von Philip Morris sieht er in Tabak-Ersatzprodukten.

Konzernchef Calantzopoulos sprich von einer Auslaufperiode für klassische Zigaretten: Zigarettenstummel in einem Aschenbecher in Lenzburg. (Symbolbild)

Konzernchef Calantzopoulos sprich von einer Auslaufperiode für klassische Zigaretten: Zigarettenstummel in einem Aschenbecher in Lenzburg. (Symbolbild)

(Bild: Keystone Gaetan Bally)

Marlboro-Produzent Philip Morris denkt über einen Ausstieg aus dem Geschäft mit herkömmlichen Zigaretten nach. Konzernchef Andre Calantzopoulos äusserte am Mittwoch die Erwartung, dass sich über kurz oder lang alternative Formen des Tabakrauchens durchsetzen werden.

Irgendwann könnten die Produzenten zusammen mit Regierungen eine Auslaufperiode für klassische Zigaretten ins Auge fassen. «Ich hoffe, die Zeit wird bald kommen», sagte Calantzopoulos dem britischen Sender BBC Radio 4.

Alternativen auf dem Vormarsch

Angesichts des weltweit sinkenden Zigarettenkonsums setzen Tabakproduzenten immer stärker auf Ersatzprodukte wie etwa E-Zigaretten, bei denen eine aromatisierte Flüssigkeit erhitzt wird. Auf dem Markt sind mancherorts auch sogenannte Iqos-Zigaretten.

Dabei wird der Tabak nicht mehr verbrannt, sondern in einem elektronischen Halter nur noch erhitzt. Philip Morris geht davon aus, dass dies deutlich weniger schädlich ist als traditionelle Zigaretten. Iqos-Zigaretten werden etwa in Deutschland, Japan, Italien, der Schweiz und neuerdings auch in Grossbritannien vertrieben.

mch/sda

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