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Schweres Lawinenunglück in den französischen Alpen

Gegen Mittag ging am 4015 Meter hohen Gebirgsgipfel Dôme de Neige des Écrins eine Lawine nieder. Sieben Menschen sind dabei getötet worden, darunter vier Deutsche.

Die tödliche Lawine begrub mehrere Bergsteiger: Der 4015 Meter hohe Gebirgsgipfel Dôme de Neige des Écrins. (Archivbild)
Die tödliche Lawine begrub mehrere Bergsteiger: Der 4015 Meter hohe Gebirgsgipfel Dôme de Neige des Écrins. (Archivbild)
Jean-Pierre Clatot, AFP

Bei einem Lawinenunglück in den französischen Alpen sind sieben Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen vier Deutsche. Die Bergsteiger wurden am Dienstag im Ecrins-Massiv nahe der Gemeinde Pelvoux von den Schneemassen fortgerissen, wie die Behörden mitteilten. Als einzige aus der Gruppe überlebte eine deutsche Bergsteigerin das Unglück, sie wurde am Bein verletzt und musste operiert werden.

Die Lawine ging gegen Mittag an dem 4015 Meter hohen Gebirgsgipfel Dôme de Neige des Ecrins ab, der relativ einfach zu erreichen und deswegen ein beliebtes Ziel von Bergsteigern ist. Sie riss die Gruppe von acht Bergsteigern mit sich. Unter den Toten sind zwei etwa 40 Jahre und ein etwa 50 Jahre alter Deutscher, wie der Staatsanwalt der Alpenstadt Gap, Raphaël Balland, der Nachrichtenagentur AFP sagte. Bei dem vierten toten Deutschen wurde das Alter zunächst nicht bekanntgegeben.

Die drei anderen Toten waren Tschechen, wie Balland sagte. Seine Behörde soll die genauen Umstände des Unglücks klären. Der Präfekt des Départements Hautes-Alpes, Pierre Besnard, sprach von einer «einmal mehr dramatischen Situation in diesem Massiv.» Innenminister Bernard Cazeneuve sprach den Angehörigen der Opfer sei Beileid aus.

Hubschrauber und zahlreiche Helfer im Einsatz

Zu der Lawine kam es offenbar, als sich auf einer Höhe zwischen 3900 und 4000 Metern ein rund 250 Meter langes Schneebrett löste. «Es hat am Wochenende starke Schneefälle gegeben, unter anderem im Hochgebirge», sagte der örtliche Leiter der Bergwacht, Nicolas Colombani.

Nach der Lawine schlug der Hüttenwart einer Berghütte in dem Gebiet Alarm. Die Bergrettung war mit 15 Rettungskräften im Einsatz, die von drei Hubschraubern unterstützt wurden.

Es handelt sich um das tödlichste Lawinenunglück in Frankreich in diesem Jahr. Im Januar waren bei einer Lawine in der Queyras-Region in den französischen Alpen sechs Menschen ums Leben gekommen.

AFP

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