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Das wird teuer

Der Klimawandel verursacht bis zu eine Milliarde Franken Infrastrukturkosten pro Jahr, zeigen neue Berechnungen. Doch wer soll das bezahlen?

Bei extremer Hitze verformen sich die Schienen, was die die SBB zu aufwändigen Massnahmen zwingt: Arbeiter kühlen Geleise im Hitzesommer 2003. Foto: Keystone

Bei extremer Hitze verformen sich die Schienen, was die die SBB zu aufwändigen Massnahmen zwingt: Arbeiter kühlen Geleise im Hitzesommer 2003. Foto: Keystone

Die Schweiz steuert auf einen neuen Kostenberg zu. Mit dem Klimawandel werden Wetterextreme zunehmen. Betroffen sind Strassen, Schienen und andere Infrastrukturen. Beispiele gibt es heute schon. So sank im Sommer 2018 der Rheinpegel so stark, dass die Güter vermehrt auf den Zug umgeladen werden mussten. In diesem Sommer mussten Atomkraftwerke ihre Leistung drosseln, weil ihr Kühlwasser zu warm war. Auch die Bahn musste auf die Hitzeperiode im Juni reagieren. In Bern wurden Gleise durch die hohen Temperaturen ausgeknickt. Die SBB müssen jährlich fünf bis fünfzehn solcher Gleisverwerfungen beseitigen. Nun prüft die Bundesbahn, die Schienen seitlich weiss anzustreichen, um allzu hohe Temperaturen zu verhindern. Eine Methode, welche die Rhätische Bahn bereits angewendet hat.

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