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BVB mit erstem Elektrobus zufrieden

Die Basler Verkehrs-Betriebe sind mit ihrem ersten Elektrobus sehr glücklich. Nun laufen die Planungen zur Elektrifizierung der gesamten Busflotte auf Hochtouren.

Der erste BVB-Elektrobus ging im Februar 2019 auf die Strassen.
Der erste BVB-Elektrobus ging im Februar 2019 auf die Strassen.
Digital BS

Ihren ersten batteriebetriebenen Elektrobus hatten die BVB im vergangen Februar in Betrieb genommen. Die Rückmeldungen der Fahrgäste sowie des Fahrdienst- und des Werkstattpersonals seien «durchs Band positiv», teilte das dem Kanton Basel-Stadt gehörende Transportunternehmen am Donnerstag mit.

Bis 2027 müssen die BVB ihre aus mehr als 110 Fahrzeugen bestehende Busflotte von Diesel- auf Elektroantrieb umstellen. Denn 2015 hatte der Grosse Rat im kantonalen Energiegesetz festgeschrieben, dass der öffentliche Verkehr im Stadtkanton ab 2027 nur noch mit erneuerbaren Energieträgern betrieben werden darf.

Der «Stromnibus», wie die BVB ihren ersten Elektrobus nennen, befindet sich derzeit noch im Testbetrieb. Doch bereits steht fest, dass die BVB ab 2021/22 weitere Elektrobusse beschaffen wollen, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

Testfahrten mit Berner Bus

Beim «Stromnibus» handelt es sich um einen 18,15 Meter langen Gelenkbus des niederländischen Herstellers VDL. Diese Woche haben die BVB während zwei Nächten Testfahrten durchgeführt mit einem Elektro-Doppelgelenkbus von Bernmobil, dem Stadtberner Pendant der Basler Verkehrs-Betriebe.

Bei diesen Testfahrten ohne Fahrgäste wurden gemäss Communiqué unter anderem auf den Linien 30 und 50 Kurvenradien gemessen. Geprüft wurde zudem, wo es beim Einsatz dieser längeren Busse Anpassungen bei der Infrastruktur braucht. Die Ergebnisse dieser Testfahrten sollen in die weiteren Planungen einfliessen.

Neue Garage mit Ladeinfrastruktur

Neben neuen Fahrzeugen braucht es für die Elektrifizierung der Busflotte auch Anpassungen bei der Infrastruktur. So muss die Garage Rank neu gebaut werden, damit die Batterien der Elektrobusse dort geladen werden können. Für den Aufbau und den Betrieb der Ladeinfrastruktur wollen die BVB mit den Industriellen Werken Basel (IWB) zusammenspannen. Eine entsprechende Absichtserklärung ist bereits unterzeichnet.

Nach heutigem Stand sollen die Ladestationen hauptsächlich in der neuen Garage installiert werden. Für sehr lange Kurse braucht es laut den BVB voraussichtlich auch sogenannte Gelegenheitslader an Endhaltestellen. So können Batterien auch unterwegs aufgeladen werden.

Eine Absichtserklärung haben die BVB auch mit der Baselland Transport AG (BLT) unterzeichnet. Damit soll sichergestellt werden, dass Elektrobusse beider Transportunternehmen die gleichen technischen Standards aufweisen und die Ladeinfrastrukturen von BVB und BLT kompatibel sind.

SDA/bwi

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