Ankara: Viele IS-Kämpfer sind bis Jahresende zu Hause

Die Türkei will einen Grossteil der IS-Anhänger in türkischer Gefangenschaft bis Ende Jahr in ihre Heimatländer abschieben.

Der türkische Präsident Erdogan droht der EU mit der Rückführung von IS-Anhängern. (7. November 2019) Foto: Bernadett Szabo/Reuters

Der türkische Präsident Erdogan droht der EU mit der Rückführung von IS-Anhängern. (7. November 2019) Foto: Bernadett Szabo/Reuters

Die Türkei wird Innenminister Süleyman Soylu zufolge bis Jahresende die meisten gefangengenommenen IS-Kämpfer in deren Heimatländer überführt haben. Der genaue Zeitraum hänge von der Dauer der einzelnen Vorgänge ab, sagte Soylu am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

In dieser Woche sollten sechs oder sieben mutmassliche Kämpfer der Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) zurückgeschickt werden, unter anderem nach Irland und in die Niederlande. Die Regierung in Ankara hat nach eigenen Angaben 287 Radikale bei der türkischen Offensive in Nordosten Syriens gefangengenommen. Bislang sind zehn deutsche, ein britischer und ein US-Staatsbürger in ihre Heimatländer zurückgeschickt worden.

reuters

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