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Neun Jahre UBS-ChefDas ist die Bilanz von Sergio Ermotti

Der Tessiner hat bei der grössten Bank der Schweiz die Risiken stark gesenkt, teure Rechtsfälle abgeräumt und Milliarden in die Technik investiert. Doch es gibt auch Schattenseiten.

Sergio Pietro Ermotti, CEO UBS AG. Ende des Monats gibt er die Führung der grössten Schweizer Bank ab.
Sergio Pietro Ermotti, CEO UBS AG. Ende des Monats gibt er die Führung der grössten Schweizer Bank ab.
Foto: Michael Buholzer (Reuters)

Kommenden Dienstag stellt UBS-Chef Sergio Ermotti zum 36. und damit letzten Mal die Quartalsergebnisse vor. Er wird mit ordentlichen Zahlen «Ciao» sagen, der Vorsteuergewinn dürfte mit rund zwei Milliarden Dollar deutlich über dem Vorjahresergebnis liegen.

Neun Jahre stand der Tessiner an der Spitze der grössten Schweizer Bank. Zu seinen grössten Leistungen zählt allein schon diese rekordlange Amtsdauer. Denn viele seiner Vorgänger wie Oswald Grübel gingen vorzeitig nach Skandalen. Dennoch ist Ermottis Abschied nicht frei von Misstönen, denn in der Branche ist bekannt, dass er sich eigentlich einen internen Nachfolger gewünscht hätte, um dann 2022 selbst als UBS-Präsident zurückzukommen. Am 1. November übernimmt nun Ex-ING-Chef Ralph Hamers. Zeit für eine Bilanz der Ära Ermotti.

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