Zum Hauptinhalt springen

Hohe MaterialkostenNeubau des Basler AUE wird 2,35 Millionen Franken teurer

Verschiedene Faktoren haben das Budget erhöht, gibt das Bau- und Verkehrsdepartement bekannt. Unter anderem eine unschöne Fotovoltaikfassade.

So soll das neue Amt für Umwelt und Energie an der Spiegelgasse in Basel aussehen. (Visualisierung 2018)
So soll das neue Amt für Umwelt und Energie an der Spiegelgasse in Basel aussehen. (Visualisierung 2018)
Bild: lha

Der Neubau des Amts für Umwelt und Energie (AUE) in der Basler Innenstadt wird teurer als geplant: Die Basler Regierung hat deshalb den Baukredit von ursprünglich 16 Millionen um 2,35 Millionen Franken erhöht.

Als Grund für die Verteuerung gab das Bau- und Verkehrsdepartement am Mittwoch verschiedene Gründe an: Massgeblich sei die Verteuerung der Materialkosten für das «innovative» Holz-Beton-Tragwerk für den Bau. Weitere Mehrkosten hätten die bauliche Integration einer historischen Quadermauer aus dem Mittelalter, eine farbliche Anpassung der Fotovoltaikfassade und die Errichtung eines Schutztunnels für den Tramverkehr während des Baus verursacht.

Die Basler Regierung äussert ihr Bedauern über die Kostenüberschreitung, bezeichnet den Bau aber nach wie vor als Leuchtturmprojekt, das in energetischer, bautechnischer und architektonischer Sicht Vorbildcharakter aufweise. Und als positive Nachricht verkündet sie, dass die Fotovoltaikanlagen rund 20 Prozent mehr Energie produzieren würden als ursprünglich errechnet.

SDA/rap

12 Kommentare
    A-Meier

    ..Mehrkosten sind doch inzwischen schon zur Normalität geworden. Zum Beispiel waren doch die Baukosten damals für einen Meter Sanierung des linksseitigen Rheinweges beim Novartis Campus sogar höher, als ein Meter beim Bau der Neat..! Und niemanden hat es damals gestört.. Das war doch eine Ermutigung für den Amtsvorsteher, im gleichen Stil weiter zu wursteln..