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Fantasy-KunstNackte Frauen in Not und Feuer speiende Drachen

Der Taschen-Verlag hat sich einer speziellen Kunstgattung angenommen und präsentiert eine Welt der fantastischen Art.

«Smaug’s Lair» der Brüder Hildebrandt. «Lair» heisst Höhle auf Deutsch.
«Smaug’s Lair» der Brüder Hildebrandt. «Lair» heisst Höhle auf Deutsch.
© The Brothers Hildebrandt («Masterpieces of Fantasy Art», Taschen-Verlag)

Wie verkauft sich ein Buch? Nicht selten über den Umschlag. Er muss anziehend sein. Interesse wecken. Gefühle auslösen. Eine Erkenntnis, die sich rund um die vorletzte Jahrhundertwende durchzusetzen begann. Mit starken Titelbildern liessen sich die Kinderbücher, die plötzlich Aufschwung hatten, noch besser unter die Leute bringen. Und als die Verlage schliesslich auf die Idee kamen, auch im Innern der Bücher Illustrationen zu zeigen, war ein Markt geboren.

Ein Markt für Zeichner und Maler. Mit seinen Bildern für Klassiker wie «Die Schatzinsel» oder «Der letzte Mohikaner» wurde der Amerikaner N. C. Wyeth aus Massachusetts zum Trendsetter. Unter anderem dank ihm erblühte ein neues Genre: die Fantasy-Kunst. Denn je mehr Bücher mit verrückten Geschichten auf den Markt kamen – nach den beiden Weltkriegen vornehmlich Taschenbücher –, desto grösser war der Bedarf an stimulierenden, verlockenden Buchdeckeln.

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