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«Gar das Aufwachen strengte mich an»Nach der Zwangspause wegen Gewichtsproblemen glänzt sie

Die Schwedin Frida Karlsson ist das neue Gesicht des Frauen-Langlaufs – und hat mit 21 Jahren schon schmerzhafte Erfahrungen hinter sich.

Powert wieder: Frida Karlsson.
Powert wieder: Frida Karlsson.
Foto: Emmi Korhonen (Keystone)

Noch immer würde man ihr am liebsten eine Kalorienbombe zuhalten. Denn Frida Karlsson fällt inmitten der ohnehin schon dünnen Langläuferinnen weiter auf. Sie ist noch einen Tick feingliedriger und dünner als der Rest. Aber die 21-jährige Schwedin kann mittlerweile gut mit sich umgehen: Gestern bei der zweiten Etappe der Tour de Ski über 10 km klassisch im Massenstart powerte sie fast die ganze Distanz von der Spitze weg durch – ehe sie sich im Finish mit Rang 4 begnügen musste.

Zunge raus und Vollgas: Frida Karlsson an der Tour de Ski im Val Müstair.
Zunge raus und Vollgas: Frida Karlsson an der Tour de Ski im Val Müstair.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Für Karlsson ist das keine Platzierung zum restlos happy sein. Aber wenn man um ihre turbulente Vergangenheit weiss, ist ihre rasante Rückkehr an die Spitze ein grosser Erfolg. Denn im vergangenen Winter wurde der Youngster, der an der WM 2019 gleich drei Medaillen gewann, über Wochen aus Schwedens Nationalteam verbannt: Zwangspause wegen Essproblemen samt kompletter Erschöpfung.

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