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Hotspot SteinenvorstadtNach der scharfen Kritik jetzt auch noch ein Brand

Im Haus Nummer 50 kam es am späten Donnerstagabend im zweiten Stock zu einem Brand: Neun Personen wurden evakuiert, eine davon musste ins Spital. Die Brandursache ist zur Stunde noch unbekannt.

Mächtig Polizei und Feuerwehr im Einsatz.
Foto: Sebastian Briellmann

Auch das noch: Da halten sich die meisten wieder an die Regeln, insbesondere die kritisierten Nachtschwärmer – und dann kommt es zu einem Vorfall, für den die Partyleute nichts können: Am Donnerstagabend ist es im Haus Nummer 50 im zweiten Stock zu grossen Brand gekommen.

Hier hats gebrannt – das Haus Nummer 50.
Foto: Sebastian Briellmann

Peter Gill, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft, bestätigt der BaZ: «Neun Personen mussten evakuiert werden, eine Frau musste ins Spital.» Weitere würden mit Verdacht auf Rauchvergiftung untersucht. Die Rauchentwicklung sei sehr stark gewesen. Einzelne Personen mussten sogar via Drehleiter über die Fenster aus den Wohnungen geholt werden. Die Wohnung der Frau sei durch das Feuer so stark beschädigt worden, dass sie nicht mehr bewohnbar sei. Mehrere Mieter werden aber im Laufe des Abends wieder in ihre Wohnung zurückkehren können, teilt Gill mit.

Anwohner hatten die Rettungsdienste kurz vor 21 Uhr aufgrund einer starken Rauchentwicklung in der Liegenschaft informiert. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.

Weitläufig abgesperrt: Niemand kommt mehr rein, nur noch raus.
Foto: Sebastian Briellmann

Das Gebiet wurde relativ weiträumig abgeriegelt, die ganze obere Steinenvorstadt war kurzfristig gesperrt. Ausser in drei Bars – Soho, Jerry’s und Art House – konnten aber alle Gäste sitzenbleiben. Neuankömmlinge durften die Absperrung aber nicht mehr passieren. Neben der Feuerwehr war auch die Polizei mit einem grossen Aufgebot – sowie Sanität und Rettung – vor Ort.

Zur Brandursache kann Gill zur Stunde noch nichts sagen. Das ist Gegenstand der Ermittlungen. Sachdienliche Hinweise können der Polizei gemeldet werden.