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Kunden wegen CoronaNach dem Boom im Lockdown: Dorfläden hoffen auf Aufschwung

Die Pandemie hat viele Gewerbler in eine Krise gestürzt, dafür aber eine schwächelnde Branche gestärkt: Kleine, lokale Lebensmittelläden freuen sich über mehr Umsatz.

Der Dorfladen Chesi in Rothenfluh profitierte während der Corona-Zeit. Der Umsatz stieg um rund 40 Prozent.
Der Dorfladen Chesi in Rothenfluh profitierte während der Corona-Zeit. Der Umsatz stieg um rund 40 Prozent.
Foto: Nicole Pont

Für einmal kamen die Kleinen ganz gross raus. Während des Lockdown durften sich die Dorfläden an einem veritablen Andrang der Kundschaft abarbeiten. «Es begann unmittelbar, nachdem der Bundesrat den Lockdown verkündet hatte», sagt Peter Wegmüller, Präsident der Genossenschaft Dorfladen Rothenfluh, «ich habe den Eindruck, die Leute wollten lieber nicht zum Grossverteiler und damit zum Dorf hinaus.» Gehamstert worden sei jedoch nicht. Auch der Dorfladen in Wenslingen erlebte einen Boom. «WC-Papier und Hefe waren auch bei uns Spitzenreiter; ansonsten haben die Leute ein mehr oder weniger normales Einkaufsverhalten gezeigt», erzählt Miriam Dehning, die Ladenverantwortliche des Vorstands der Milch- und Landwirtschaftlichen Genossenschaft Wenslingen. Auch seien leicht mehr Dosenartikel gekauft worden sowie Hygieneartikel wie Seife oder Papiertaschentücher.

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