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Eishockey-Ligachef im Interview«Nach Corona geht es erst richtig los»

Eine Erhöhung von vier auf zehn Ausländer, Financial Fairplay und kein Abstiegsgespenst mehr – die National League will sich ab 2022 reformieren. Denis Vaucher erklärt das Vorhaben.

«Zumindest in einer ersten Phase lohndämpfend.» Ligachef Denis Vaucher befürwortet mehr Ausländer.
«Zumindest in einer ersten Phase lohndämpfend.» Ligachef Denis Vaucher befürwortet mehr Ausländer.
Foto: Claudio de Capitani (freshfocus)

Die National League ist ein Erfolgsprodukt, zog vor der Corona-Krise in Europa am meisten Zuschauer an. Wieso soll sie nun auf 2022 so umfassend reformiert werden?

Weil wir uns in der grössten Krise seit Eishockeygedenken befinden. Auch wenn uns die Darlehen und A-fonds-perdu-Beiträge helfen, die Saison durchzustehen, danach geht es erst richtig los. Es wäre ein Irrglaube zu meinen, es wäre alles wieder wie vorher, wenn die Impfung da ist und wir Covid überstanden haben. Wenn die Kurzarbeit wegfällt, wird es leider viele Arbeitslose geben. Und wenn die Finanzhilfen von Bund und Kantonen aufgebraucht sind, werden Firmen Konkurs gehen. Das wirkt sich auf die Sponsoringsituation aus. Das wird tiefe Spuren bei den Clubs hinterlassen. Deshalb müssen wir in dieser Krise die Chance nutzen, um uns so aufzu­stellen, dass wir langfristig die Kosten in den Griff bekommen.

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